Ritz-Carlton statt Shangri-La in Wien

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Das von der asiatischen Hotelkette betriebene Luxushaus wurde an Verny Capital aus Kasachstan verkauft. Die Eröffnung des Hotels ist im zweiten Quartal 2012 geplant.


Jenes Hotel am Wiener Schubertring, das ursprünglich von der asiatischen Hotelkette Shangri-La hätte betrieben werden sollen, hat nun einen neuen Betreiber: die Ritz-Carlton-Gruppe. Darüber informierte Thomas Jakoubek, Geschäftsführer der BAI Bauträger Austria Immobilien GmbH, am Dienstag in einer Pressekonferenz. Die Eröffnung der Herberge ist im zweiten Quartal 2012 geplant. Bis dahin werden noch einige Umbauarbeiten vorgenommen.

Auch der neue Eigentümer des repräsentativen Hotelgebäudes am Ring wurde im Rahmen der Pressekonferenz präsentiert, nämlich das auf Private Equitiy spezialisierte Unternehmen Verny Capital aus Kasachstan. Der Preis der Immobilie lag laut Jakoubek bei "ein bisschen mehr als 120 Mio. Euro".


Das Shangri La Hotel am Schubertring in Wien.
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Ursprünglich hätte das Hotel am Ring von der Shangri-La-Kette betrieben werden soll. Doch diese hat im Februar überraschend auf die Übernahme der fertigen Herberge verzichtet - wegen verspäteter Fertigstellung des Objekts, wie die Begründung lautete. Die BAI unterstrich hingegen, dass das Haus übernahmefähig gewesen sei und wird daher gerichtlich gegen Shangri-La vorgehen. Die Klage soll Anfang 2012 eingebracht werden.

Erstellt am 20.12.2011