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Wirtschaft Immobiz
04/11/2021

Neues Grätzel: So wird der Franz-Josefs-Bahnhof aussehen

Büros, Gastronomie, Wohngebäude und ein Hotel – rund um den Franz-Josefs-Bahnhof entsteht ein neues Stadtteilzentrum.

von Angelika Gross

Zugegeben, der Franz-Josefs-Bahnhof in Wien-Alsergrund hat seine besten Jahre bereits hinter sich. Die Bahnhofshalle war meist menschenleer und der Platz vor dem Bahnhof ist seit langem ein Treffpunkt für Obdachlose. Hier wird sich in den nächsten Jahren jedoch einiges ändern.

"Althan Quartier"

Der Immobilienentwickler 6B47 plant mit dem „Althan Quartier“ ein innerstädtisches Großprojekt. Das Viertel soll dadurch wiederbelebt und aufgewertet werden. Der Kopfbau des Bahnhofs, in dem lange Zeit die Bank Austria untergebracht war, wird bis auf das Stahlbetongerüst rückgebaut und erneuert.

Büros und Gastronomie 

Unter dem Projektnamen „Francis“ werden auf über 44.000 Quadratmetern Fläche nicht nur Büros, sondern auch Geschäfte, Gastronomie und ein Kindergarten einziehen. Die Treppen vor dem Bahnhof werden komplett abgebaut – hier soll ein öffentlicher Raum entstehen. „Wir schaffen eine neue Welt für alle, die zukünftig dort leben und arbeiten werden. Eine neue Verweilqualität“, so der Vorstand der 6B47 Real Estate Investors AG, Friedrich Gruber.

Wohnbauten "Sophie" und "Joseph"

Mit „dort leben“ meint Gruber die zusätzlich geplanten neuen Wohnbauten „Sophie“ und „Joseph“, die Teil des Projektes sind. „Wir möchten aus dieser Büromonokultur eine gemischt nutzbare Immobilie machen.“ Die Mietwohnungen werden zwischen 50 und 70 Quadratmeter groß sein und mit Balkon ausgestattet. „Es gibt aber auch eine Gemeinschaftsterrasse und Gemeinschaftsräume.“

Gemeinsame Plaza

Treffpunkt des „Althan Quartier’s“ soll eine gemeinsame Plaza werden: „Sie entsteht oberhalb des Bahnhofs, auf neun Metern Höhe. Das wird die Kommunikationsfläche für Wohnen, Hotel, Gastronomie und die Büronutzung“, so Gruber.

Hotel

Ja, auch ein Hotel soll in der Althanstraße, zusätzlich zur Hochgarage, auf den oberen zwei Geschoßen einziehen. 2023 soll das Großprojekt fertig werden. Die Chancen stehen jedenfalls gut, dass bis dahin Hotels und Gastronomie wieder öffnen dürfen.

Neben „Francis“ werden  die Wohngebäude „Joseph“, „Sophie “ und ein Hotel gebaut. Gastronomie und Geschäfte sollen zum Verweilen einladen  

Hier soll wieder Leben einkehren: Der neu gestaltete Franz-Josefs-Bahnhof „Francis“ in Wien-Alsergrund

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