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Kolumne
09/09/2021

Mein Wohnen: Vom Campen und Ordnung halten

Wer schon oft mit Auto und Zelt unterwegs war, weiß: Ordnung ist die halbe Miete. Beim Campen braucht man ein System.

von Angelika Gross

Ich würde sagen, wir sind keine Amateur-Camper mehr. Zugegeben, zu den Vollblut-Dauer-Campern mit komplett ausgestattetem Wohnmobil, eigenem Fernseher, Kaffeemaschine und Kräutergarten gehören wir (noch) nicht. Aber nach zahlreichen Sommerurlauben, unterwegs mit Auto und Zelt, weiß man dann doch, worauf es ankommt. Man braucht ein System.

Ordnung ist wichtig

Ordnung ist hier die halbe Miete. Jede Kiste im Auto wird mit einem Label versehen: Kleidung, Geschirr, Lebensmittel, Hygieneartikel, Kochutensilien. Dann gibt es noch mehrere Unterkategorien. Beschriftete Gewürz-Säckchen, Essbesteck, Kochbesteck, saubere Wäsche, Schmutzwäsche – kurz gesagt: Jeder Ordnungscoach wäre begeistert.

Zuhause herrscht Chaos

So gut uns die Ordnung beim Campen auch gelingt: Wieder zu Hause angekommen erwartet uns das Chaos, verteilt auf rund 60 Quadratmetern. Bietet doch jeder freie Stuhl die Möglichkeit zur Kleiderablage, jeder verschlossene Kasten bewahrt vor der Konfrontation mit der Unordnung und in der Küche wühlt man sich minutenlang durch die Bestecklade, um das richtige Messer zu finden. „Und wo hast du die Fernbedienung wieder hingelegt?“

Dauer-Camper

Vielleicht müssen wir tatsächlich Dauer-Camper werden, um das mit der Ordnung hinzukriegen.

 

angelika.gross@kurier.at

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