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Von den Stallungen zum Museumsquartier: Neue Schau über Vision und Widerstand

Vor 25 Jahren wurde das Museumsquartier in Wien – der größte Kulturbau der Zweiten Republik – eröffnet. Eine Ausstellung zeigt die Entstehungsgeschichte.
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Die Hofstallungen, nach Plänen von Johann Bernhard Fischer von Erlach im Auftrag von Karl VI. 1723 fertiggestellt, boten damals Platz für 600 Pferde. Nach dem Ersten Weltkrieg zog die Messe Wien in das Gebäude, seit den 1980ern wurde darüber diskutiert, die Stallungen zu revitalisieren und zu einem Museumsquartier umzubauen.

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die kaiserlichen Hofstallungen

Aus einer internationalen Ausschreibung ging im Jahr 1990 der Entwurf von Manfred Ortner & Laurids Ortner als Sieger hervor. Damals war noch der Bibliotheksturm Teil des Konzepts.

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Modellfoto des Entwurfs von Ortner & Ortner

1995 fiel schließlich die Entscheidung für eine Lösung ohne den Turm, der Spatenstich erfolgte 1997. Der Bau erfolgte nach dem modifizierten Projekt von Laurids und Manfred Ortner sowie Manfred Wehdorn. 2001 wurde das Museumsquartier, das größte Kunst- und Kulturareal Europas, schließlich eröffnet.

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Baustelle des Museums moderner Kunst Stiftung Ludwig, etwa um 1999

2026 feiert das MQ nun sein 25-jähriges Bestehen. Die Ausstellung „Vision und Widerstand – Wie das MuseumsQuartier Wien veränderte“ erzählt im MQ Freiraum die Entstehungsgeschichte: Von kühnen Entwürfen, erbitterten Debatten und einem Projekt, das immer wieder am Rand des Scheiterns stand.

Anhand von Skizzen, Original-Architekturmodellen, Plänen, historischen Dokumenten und Schlagzeilen werden die jahrzehntelangen Auseinandersetzungen veranschaulicht und gezeigt, dass das MQ inhaltlich sowie architektonisch nie als „fertig“ gedacht war. Die Ausstellung ist ab 30. Juni im MQ Freiraum zu sehen.

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