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Günstig einrichten: Heimwerkerin verrät ihre Methode

Second Hand einrichten und zwei Drittel an Kosten sparen: Wo sich die besten Stücke finden lassen – ohne selbst auf die Suche gehen zu müssen.
Furniture on flea market, Germany

Sie hat bereits alles ausfindig gemacht. Italienische Designerfliesen um 400 Euro statt um 2.500 Euro. Eine 600 Kilo schwere Hebe-Schiebetüre in Oberösterreich, die sie mit einer Spedition zu sich transportieren hat lassen. 1.700 Euro kostete sie das gesamt. Für eine neue Schiebetüre aus dem Geschäft wären locker 5.500 Euro fällig gewesen. Sie ist passionierte Hand- und Heimwerkerin und möchte anonym bleiben. Aber sie hat sich bereit erklärt, zu verraten, wie sie ihr ganzes Haus eingerichtet hat – und zwar um zwei Drittel günstiger als man normalerweise dafür hätte hinblättern müssen.

Mit Suchagent 

Vor sieben Jahren hat sie für ihre Familie ein Haus barrierefrei gestaltet. Das Budget war „wahnsinnig begrenzt“. Die Arbeitszeit, die ein solcher Umbau kostet, konnte sie nicht wegrationalisieren, berichtet sie. Also musste sie Kosten für Baumaterial und Einrichtung sparen. Nichts leichter als das, weiß sie jetzt.

Die Heimwerkerin aktivierte Suchagenten auf Second-Hand-Plattformen. Sie tippte das gewünschte Produkt und die maximale Entfernung bzw. das Bundesland ein. Kaum stellte ein Privatverkäufer den gesuchten Sessel oder das Regalbrett online, erhielt sie eine Benachrichtigung. „Du kriegst sie in der Sekunde aufs Handy, das kostet keine Zeit“, erzählt sie begeistert. „Begonnen hat es bei Kaminsteinen, aufgehört hat es beim Badezimmerkasterl“, sagt sie. Bauholz, Fenster, Scharniere, Teppiche, Tische, Polstermöbel, bunte Trinkgläser – „einfach alles“, hat sie erfolgreich gefunden und erstanden. Was ins Auto passte, holte sie selber ab, alles andere ließ sie liefern und stieg trotzdem weit günstiger aus, ist sie überzeugt.

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Fliesen, Tisch, Sessel, Teppich, Balkontür, Gläser, Sonnendeck – das und mehr hat die Schnäppchenjägerin online Second Hand gefunden.

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Fliesen, Tisch, Sessel, Teppich, Balkontür, Gläser, Sonnendeck – das und mehr hat die Schnäppchenjägerin online Second Hand gefunden.

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Fliesen, Tisch, Sessel, Teppich, Balkontür, Gläser, Sonnendeck – das und mehr hat die Schnäppchenjägerin online Second Hand gefunden.

Was es braucht, um Second Hand einzurichten? Zwei Dinge: Handwerkliches Gespür – aus einem Teakholztisch fertigte sie ein Sonnendeck im Garten – und etwas Geduld. „Du bekommst die beste Qualität, wenn du Zeit hast, zu warten, und nicht alles gleich haben musst.“ Und noch ein Tipp: „Ich baue rund um große Elemente, also etwa: die Fenster sind zuerst da und dann plane ich den Wintergarten – und nicht umgekehrt.“

Fehlkäufe sind ihr im Grunde nicht untergekommen, außerdem könnten diese einem auch im Geschäft passieren, sagt sie. Aber sie prüft genau, von welchem Privatanbieter sie kauft. „Ich schreibe meine Telefonnummer dazu, telefoniere mit ihnen, bin per Du“, sagt sie. Hygienisch und sauber muss die Ware sein, die aus einem fremden Zuhause in ihr eigenes wandert. Nur bei Bettzeug, Matratzen und Handtüchern zieht die Second-Hand-Shopperin ihre Grenze. Das kauft sie lieber originalverpackt im Geschäft – aber das ist wirklich die einzige Ausnahme.

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