Womit die Reichen in der Vergangenheit ihr Vermögen vermehrten

Womit die Reichen in der Vergangenheit ihr Vermögen vermehrten
Warum die alten Römer gut ausgebildete Sklaven hatten, ein Picasso nicht gleich ein Picasso ist und was eine Brieftaube wert sein kann.

Mehr als 1.000 Seiten zum Thema „Die Geschichte der Vermögensanlage“ klingen wie eine gefährliche Drohung, sind aber durchaus auch unterhaltsam. Etwa das Kapitel zur Frage, ob es sich auszahlt, in Kunst zu investieren. Wie so oft fällt die Antwort unbequem aus. Es kommt nämlich ganz darauf an. Nicht nur auf den Künstler, auch auf die Schaffensperiode, aus der das betreffende Werk stammt, erläutert Autor Johannes Seuferle in seinem zweibändigen Konvolut.

Pablo Picassos Spätwerke beispielsweise erzielen demnach gerade einmal 20 Prozent von dem, was Sammler für Werke aus der so genannten Blauen Periode des Künstlers hinblättern. So gesehen sind nach Seuferles Recherchen selbst die Bilder aus der Kindheit und Jugend Picassos höher bewertet (62 Prozent der Blauen Periode). So weit, so schlecht. Aber es geht ja nicht immer nur ums Monetäre, mutmaßt der Autor.

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