Handykunden könnten 500 Mio. Euro rückerstattet bekommen

FILE PHOTO: A woman uses a mobile phone in north London
Konsumentenschützer ziehen wegen der Servicepauschale der Mobilfunkbetreiber vor Gericht. Wird sie gekippt, könnten auf die Branche massive Rückzahlungen zukommen.

Mehr als ein Jahr lang haben Vertreter der Mobilfunkbranche und Konsumentenschützer versucht, eine Einigung zur Servicepauschale zu finden. Nun sind die Gespräche offenbar gescheitert. Wie der KURIER erfuhr, brachte am Dienstag die Arbeiterkammer (AK) vor dem Handelsgericht Wien eine Verbandsklage gegen den zu A1 gehörenden Mobilfunk-Diskonter Bob ein. Am Mittwoch folgte Drei, am Donnerstag Magenta

In allen drei Klagen geht es um die strittige Abgabe, die je nach Betreiber zwischen 25 und 35 Euro jährlich beträgt und von den Mobilfunkern seit mehr als 10 Jahren verrechnet wird. Wofür ist nicht immer klar. Nach Meinung der AK steht der Pauschale keine entsprechende Gegenleistung gegenüber. Seit der Oberste Gerichtshof (OGH) eine solche Abgabe bei Fitnesscentern vor eineinhalb Jahren gekippt hat, steht sie für die Telekombranche zur Diskussion.

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