© FACC

Wirtschaft
02/03/2022

Gute Geschäfte: Flugzeugzulieferer FACC sucht 200 Mitarbeiter

150 Mio. Euro Investitionen für fünf Jahre - Auftragseingänge mit einer Milliarde Euro fast auf Vor-Krisen-Niveau

Der Innviertler Luftfahrtspezialist FACC, der wegen Corona Ende 2020 seine Belegschaft in Österreich drastisch von rund 3.400 auf 2.700 Personen reduziert hat, ist wieder im Aufwind. So sucht das Unternehmen jetzt für Oberösterreich 200 neue Mitarbeiter, hieß es in einer Aussendung am Donnerstag. Auch die Auftragslage entwickle sich positiv."Wir konnten allein im vergangenen Jahr neue Verträge über 1 Mrd. Euro abschließen", berichtet CEO Robert Machtlinger.

Die Auftragseingänge liegen bei FACC wegen der positiven Branchenentwicklung damit wieder fast auf Vor-Corona-Niveau. Für die kommenden fünf Jahre habe das Innviertler Unternehmen ein Investitionspaket von rund 150 Mio. Euro für Forschung, Entwicklung, neue Produktionsanlagen und neue Projekte geschnürt.

Highlight des vergangenen Jahres war der Einstieg ins Raumfahrt-Geschäft. FACC liefert Teile für die Trägerrakete Ariane 6 an die ArianeGroup. "Ein möglicher erster Einsatz der Leichtbauinnovation ist das HERA Projekt zur planetaren Asteroiden-Verteidigungstechnik. Dabei soll an zwei an der Erde vorbeifliegenden Kometen getestet werden, inwieweit man einen Asteroiden von seiner Flugbahn abbringen kann", hieß es in der Aussendung. Weiters kamen Großaufträge von Airbus für die Produktion von Leitwerkkomponenten für den A220 hinzu. Und für den kanadischen Flugzeughersteller Bombardier entwickelten die Innviertler eine Business Jet Kabine.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.

Kommentare