Das für Kochen und Heizen dringend nötige Gas wird zum teuren Gut

Gasflamme.

© APA - Austria Presse Agentur

Wirtschaft
12/28/2021

Großhandelspreis für Gas sieben Mal so hoch wie vor einem Jahr

Zum Vormonat Anstieg um ein Viertel - Auch Haushaltsenergie verteuerte sich zuletzt deutlich.

Die Gaspreise bleiben weiterhin hoch. In Österreich ist der Großhandelspreis für Gas im Jänner 2022 sieben Mal so hoch wie vor einem Jahr, zeigt der von der Österreichischen Energieagentur berechnete Gaspreisindex (ÖGPI). Gegenüber Jänner 2021 liegt der Gaspreisindex um rund 600 Prozent höher, im Vergleich zum Vormonat Dezember macht der Anstieg ein Viertel aus.

Auch die Preise für Haushaltsenergie sind zuletzt deutlich gestiegen. Die Energiepreise zogen im November um mehr als ein Viertel (26,3 Prozent) an. Heizöl verteuerte sich im Jahresabstand um 64,5 Prozent, Diesel kostete um 40,7 Prozent mehr als im November 2020 und Superbenzin um 35,8 Prozent, geht aus dem ebenfalls von der Österreichischen Energieagentur errechneten Energiepreisindex (EPI) hervor.

Gas kostete um 20,4 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Preise für Fernwärme liegen um 3,4 Prozent über dem Niveau vom November 2020, Strom kostet jetzt um 10,2 Prozent mehr als vor einem Jahr. Brennholz hat sich im Jahresabstand um 9,1 Prozent verteuert.

Der reine Energiepreis macht etwa ein Drittel der Strom- und Gasrechnung aus, der Rest sind Netzgebühren und Steuern.

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