Wirtschaft
26.03.2018

Freiflächen und grüne Fassade: City-Ikea nimmt Gestalt an

2021 wurde als möglicher Eröffnungstermin genannt. Die Umsetzung des Projekts ist aber weiterhin noch nicht fix.

Das Einrichtungshaus des Möbelriesen Ikea beim Wiener Westbahnhof nimmt Gestalt an: Das Konzept sieht unter anderem Freiflächen inklusive Cafe am Dach und begrünte Fassadenelemente vor. Das Unternehmen hat nun erstmals einen Blick auf die laufenden Planungen ermöglicht. Ob das Projekt umgesetzt wird, ist aber weiterhin noch offen, wie eine Sprecherin am Montag auf APA-Anfrage betonte.

Arkade im Erdgeschoßbereich

Auf einer eigenen Website können sich Anrainer und interessierte Kunden über den Stand der Dinge informieren. Zu sehen ist dort ein Gebäude, das unter anderem eine Art Arkade im Erdgeschoßbereich vorsieht. Auch ein möglicher Eröffnungstermin wird genannt. Wenn das Ikea-Cityprojekt vom Konzern als machbar eingestuft wird, könnte das Geschäft im ehemaligen "Blauen Haus" am Westbahnhof 2021 den Betrieb aufnehmen. Die Entscheidung über eine Realisierung sei aber noch nicht gefallen, hieß es.

Falls das Möbelshopping beim Westbahnhof kommt: Das Haus an der äußeren Mariahilfer Straße wird das gesamte Sortiment anbieten und dieses auch an Ort und Stelle zeigen. Zum Mitnehmen wird es aber nur Produkte geben, die mit der U-Bahn oder dem Fahrrad zu transportieren sind. Der Rest wird zugestellt, ein Lager ist nicht vorgesehen. Dieses wird in Floridsdorf errichtet. In Wien gibt es derzeit nur ein einziges Ikea-Möbelhaus - im 22. Bezirk. Ein weiteres befindet sich in unmittelbarer Wien-Nähe, nämlich in der Shopping City Süd in Vösendorf.