Das Rennen um die Bodenabfertigung am Flughafen Wien-Schwechat könnte ein juristisches Nachspiel haben. Der unterlegene Bewerber Swissport, der laut Medienberichten erstgereiht war, prüft rechtliche Schritte gegen die Republik, wie das Unternehmen am Donnerstag in einer Stellungnahme gegenüber der APA mitteilte.

© APA - Austria Presse Agentur

Wirtschaft
10/17/2019

Flughafen Wien: Bodenabfertigung wird Fall für die Gerichte

Das Rennen um die Bodenabfertigung am Flughafen Wien-Schwechat könnte ein juristisches Nachspiel haben.

Das Rennen um die Bodenabfertigung am Flughafen Wien-Schwechat könnte ein juristisches Nachspiel haben. Der unterlegene Bewerber Swissport, der laut Medienberichten erstgereiht war, prüft rechtliche Schritte gegen die Republik, wie das Unternehmen am Donnerstag in einer Stellungnahme gegenüber der APA mitteilte.

Den Zuschlag erhielt die Schweizer AAS (Airline Assistance Switzerland), die neben dem Flughafen selbst ab 1. Jänner 2020 die Abfertigung übernimmt. Den Job hatte zuvor die türkischen Celebi erledigt.

Zu der Zuschlagserteilung teilte die Swissport heute in einer E-Mail mit: "Aus der Sicht von Swissport wäre rechtmäßiger Weise ihr der Zuschlag zu erteilen gewesen. Das weitere Vorgehen hängt auch von Unterlagen ab, deren Einsicht uns bisher von der Behörde verweigert wurde.

Swissport hat daher schon die Zugänglichmachung dieser Dokumente vergangenen Montag mittels Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht geltend gemacht. Da diese Frage als Vorfrage nicht innerhalb der Frist für eine Beschwerde gegen den Zuschlag selbstständig zu klären sein dürfte, wird Swissport die Entscheidung aus derzeitiger Sicht nach einer Analyse im Detail beim Bundesverwaltungsgericht bekämpfen."

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