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05/31/2016

fit2work: mehr Gesundheit am Arbeitsplatz

Chronische Rückenschmerzen, langwierige Verletzungen oder psychische Erschöpfungszustände bedeuten für viele Österreicherinnen und Österreicher lange Krankenstände und den drohenden Verlust des Arbeitsplatzes. Um solchen Situationen vorzubeugen, bietet fit2work Hilfe zur Selbsthilfe.

Von Marie-Theres Ehrendorff

„Ich bin seit 25 Jahren als Tischler tätig. Durch einen langen Krankenstand hatte ich zunehmend Angst um meine Existenz. Schließlich kam dann zu meinen körperlichen Beschwerden auch noch eine schwere Depression hinzu. Ich wusste einfach nicht mehr weiter“ , erzählt Werner L. Das war der Leidensweg des 43-jährigen, den fit2work bei der Beantragung einer medizinischen Rehabilitation sowie bei der Suche nach einem Psychotherapieplatz unterstützte.

Sinkende Leistungsfähigkeit, lange und häufige Krankenstände oder eine erhöhte Fluktuation sind nur einige der Folgen, die durch gesundheitliche Probleme von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ausgelöst werden können. Dies ist nicht nur für den einzelnen Arbeitnehmer eine schwierige Situation, sondern auch für die betroffenen Betriebe. Soweit müsste es jedoch meist gar nicht kommen: Die fit2work-Betriebsberatung unterstützt Unternehmen kostenlos dabei, Maßnahmen zu setzen, um die Gesundheit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bewusst zu fördern oder jene, die bereits an gesundheitlichen Problemen leiden, in das Unternehmen zu (re-)integrieren.

Dank einer effizienten Rehabilitation samt Psychotherapie geht es Werner L. wieder deutlich besser. „Ich habe jetzt sogar den Kurs zum Lehrlingsausbildner begonnen“, freut sich der gelernte Tischler. „Mit meinem Arbeitgeber habe ich vereinbart, dass ich nach der Prüfung wieder in den Betrieb zurückkehre. Ich freue mich schon darauf, mein Wissen dann an unsere Lehrlinge weitergeben zu können.“

Dass sich Reintegration lohnt, erkennen immer mehr Betriebe, denn das Zurück in ein gesundes Arbeitsleben, rechnet sich in der Regel auch für das Unternehmen selbst.

„Unsere Kolleginnen und Kollegen sind sehr engagiert, stehen aber auch unter großem Druck“, so Petra V., Mitarbeiterin eines Versicherungsunternehmens. „Einer Arbeitskollegin wurde der ganze Stress einfach zu viel und sie fiel wegen Burnout fast drei Monate aus.“ Durch die mit fit2work erarbeitete Struktur wurde ihr sanfter Wiedereinstieg geplant. „Unsere Arbeitskollegin arbeitete im ersten Monat nach ihrem Krankenstand beträchtlich weniger und setzte ihre Therapien fort. Zusätzlich besprach sie ihr Wohlbefinden am Arbeitsplatz regelmäßig mit ihrem Vorgesetzten. Nun kann sie mit Stress im Büro besser umgehen und hat auch wieder Freude an der Arbeit und arbeitet derzeit wieder fast 100 Prozent“, erklärt Petra V., die als Eingliederungsbeauftragte in ihrem Unternehmen tätig ist.

fit2work-Personenberatung

fit2work ist eine Beratungsinitiative der Bundesregierung, die gemeinsam mit Partnerorganisationen wie der AUVA, der PVA oder dem AMS, den Krankenkassen und weiteren Kooperatonspartnern auf regionaler und überregionaler Ebene zusammenarbeitet. In österreichweiten Beratungsstellen stehen ExpertInnen zur Verfügung, die allen ArbeitnehmerInnen bei Fragen zur Gesundheit am Arbeitsplatz weiterhelfen. Egal, ob es darum geht, Rückenschmerzen durch den Ankauf eines Spezialstuhls für den Arbeitsplatz zukünftig zu verhindern, körperliche Beschwerden durch eine Kur zu lindern oder eine Psychotherapie zur Bewältigung von Stress in der Arbeit in Anspruch zu nehmen: Die fit2work-BeraterInnen kennen das weitreichende Gesundheitsangebot und zeigen passende Lösungen für gesundheitliche Probleme auf. Zusätzlich unterstützen sie bei der Kontaktaufnahme mit den verantwortlichen Institutionen und stehen ihren KlientInnen mit Rat und Tat zur Seite. Die Beratung ist kostenlos und natürlich auch vertraulich: Nur bei ausdrücklichem Wunsch der/des Beratenen nehmen die fit2work-ExpertInnen auch mit dem Dienstgeber Kontakt auf.

Alle Infos unter: http://www.fit2work.at/

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