Ferrari von Cyberangriff mit Lösegeldforderung betroffen

FILE PHOTO: Ferrari CEO Benedetto Vigna unveils the company's new long term strategy, in Maranello
Der Luxusauto-Hersteller will die Lösegeldforderungen nicht akzeptieren, da die Täter sonst ihre Angriffe fortsetzen könnten.

Der italienische Luxussportwagenhersteller Ferrari beklagt, dass ein Hacker Lösegeld von dem Unternehmen für bestimmte Kundenkontaktdaten gefordert habe. Der Angriff habe keine Auswirkungen auf den Geschäftsbetrieb gehabt, teilte der Konzern mit Sitz im norditalienischen Maranello mit.

Ermittlungen laufen

Das Unternehmen habe seine Kunden über die mögliche Datengefährdung und die Art des Vorfalls informiert. Über den Cyberangriff laufen Ermittlungen.

"Nach Erhalt dieser Anfrage haben wir sofort eine Untersuchung in Zusammenarbeit mit einem führenden globalen Cybersicherheitsunternehmen eingeleitet. Außerdem haben wir die zuständigen Behörden informiert und sind zuversichtlich, dass sie alles in ihrer Macht Stehende tun werden, um die Ermittlungen durchzuführen", hieß es in einem Schreiben Ferraris.

Kriminelle Aktivitäten

"Im Einklang mit der Unternehmenspolitik wird Ferrari keine Lösegeldforderungen akzeptieren, da eine Zustimmung zu solchen Forderungen kriminelle Aktivitäten finanzieren und es den Tätern ermöglichen würde, ihre Angriffe fortzusetzen", teilte der Konzern weiter mit.

Ferrari nehme die Vertraulichkeit von Kundendaten sehr ernst und sei sich der Bedeutung des Vorfalls bewusst.

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