© Deleted - 120915

Mangelhaft und teuer

EVN will Millionen von Kraftwerksbauer zurück

Niederösterreichs Strom- und Gasversorger bringt Klage gegen Hitachi ein.

12/09/2013, 04:39 PM

Niederösterreichs Strom- und Gasversorger EVN hat mit dem deutschen Steinkohle-Kraftwerk Walsum bei Duisburg kein Glück. Schon bald nach der Grundsteinlegung im November 2006 kam es zu Problemen mit dem Hochleistungsstahl des japanischen Hitachi-Konzerns. Die Inbetriebnahme des Kraftwerks, an dem die EVN 49 Prozent und die deutsche Steag 61 Prozent hält, wurde immer wieder verschoben. Die Kosten kletterten von ursprünglich 800 Millionen Euro auf mittlerweile 1,1 Milliarden Euro. In der Bilanz 2001/12 hat die EVN schon mehr als 200 Millionen Euro für Walsum rückgestellt.

Jetzt wollen die Niederösterreicher eine Schiedsklage gegen Hitachi einbringen. Der Schaden wird mit 600 Millionen Euro beziffert. Der Walsum-Mehrheitseigentümer Steag will in den nächsten Tagen dem Gang zum Schiedsgericht zustimmen.

Wir würden hier gerne ein Login zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.

Liebe Community,

Mit unserer neuen Kommentarfunktion können Sie jetzt an jeder Stelle im Artikel direkt posten. Klicken Sie dazu einfach auf das Sprechblasen-Symbol rechts unten auf Ihrem Screen. Oder klicken Sie hier, um die Kommentar-Sektion zu öffnen.

EVN will Millionen von Kraftwerksbauer zurück | kurier.atMotor.atKurier.atKurier.atFreizeit.atFilm.atImmmopartnersuchepartnersucheSpieleCreated by Icons Producer from the Noun Project profilkat