EU-Digitalranking: Österreich klettert auf Platz 11
Zusammenfassung
- Österreich verbesserte sich im Desi-Index 2026 um zwei Plätze auf Rang 11 und liegt damit leicht über dem EU-Durchschnitt, bleibt aber im Mittelfeld.
- Mit 56,7 Punkten übertraf Österreich den EU-Durchschnitt von 53,7, während Dänemark mit 76,4 Punkten führt und Deutschland mit 51,1 Punkten nur Rang 17 erreicht.
- Besonders zulegen konnte Österreich bei den digitalen Kompetenzen der Bevölkerung auf Rang 8 sowie bei der digitalen Transformation von Unternehmen auf Rang 12.
Österreich ist in einem EU-weiten Vergleich zu Fortschritten in der Digitalisierung heuer zwar um zwei Ränge auf Platz 11 aufgestiegen. Aber obwohl die Alpenrepublik im Gegensatz zum 2025er-Ergebnis nunmehr etwas über dem EU-Durchschnitt befindet, liegt Österreich weiterhin nur im Mittelfeld, zeigt der sogenannte Desi-Index 2026 der deutschen Bitkom. Auf den ersten Plätzen des Gesamtrankings liegen demnach Dänemark, die Niederlande, Malta und Luxemburg.
Deutschland unter EU-Durchschnitt
Nach Punkten erzielte Österreich im Index zum Vergleich des digitalen Fortschritts innerhalb der EU heuer 56,7 (nach 51,7 im Jahr davor). Deutschland (51,1 Punkte) liegt unter dem EU-Durchschnitt von 53,7 Punkten nur auf Rang 17. Die Nummer 1 Dänemark verzeichnet beispielsweise 76,4 Zähler. Schlusslichter des Rankings der EU-27 sind die Slowakei, Bulgarien und Rumänien (36,5 Punkte).
Von Platz 12 auf 8 kletterte Österreich beim Unter-Index „Digitale Kompetenzen der Bevölkerung“. Hier blieb man leicht über dem EU-Durchschnitt nach Zählern. Auf vergleichsweise schwachem Punkte-Niveau und der Verbesserung von Platz 15 auf Rang 12 bei der „digitalen Transformation von Unternehmen“ wurde dieser Durchschnitt diesmal in diesem Bereich im Gegensatz zum Jahr davor ebenso knapp überwunden.
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