**CORRECTS TO NOV. 2, 2005 FILE PHOTO** **FILE** General Motors world headquarters, right, is shown along the Detroit skyline in this Nov. 2, 2005 file photo. Kirk Kerkorian, the billionaire mogul and major shareholder in General Motors Corp., said Friday, June 30, 2006 that automakers Renault SA and Nissan Motor Co. are interested in purchasing a significant stake in GM and including the Detroit automaker in their alliance. Kerkorian's investment company, Tracinda Corp., told GM Chairman and CEO Rick Wagoner in a letter that Renault and Nissan are receptive to the idea of including General Motors in their partnership and purchasing "a significant minority interest" in the automaker. A GM official who spoke on condition of anonymity confirmed the GM board met on Friday. The official was not authorized to discuss the meeting. (AP Photo/Paul Sancya, FILE)

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Pleite
06/14/2013

Detroit kurz vor dem Finanzkollaps

Der Motor-City an der Grenze zu Kanada droht die Zahlungsunfähigkeit.

Die einst blühende US-Autometropole Detroit steht kurz vor dem Finanzkollaps. Der vom Bundesstaat Michigan eingesetzte Sonderfinanzverwalter Kevyn Orr sagte am Freitag, die Stadt sei praktisch zahlungsunfähig.

Er rief daher die Gläubiger zu einem "gemeinsamen Opfer" auf. Sollten die Investoren, darunter auch Pensionsfonds, nicht auf einen Teil ihrer Forderungen von 17 Milliarden Dollar verzichten, drohe die größte Stadtpleite in der US-Geschichte.

Detroit steckt trotz einer Erholung der in der Region beheimateten Auto-Konzerne General Motors und Ford in einer tiefen Krise.

In der einst fünftgrößten US-Stadt mit 1,8 Millionen Einwohnern leben heute nur noch 700.000 Menschen, davon ein Drittel in Armut. Viele öffentliche Dienste wie etwa Straßenbeleuchtungen funktionieren nicht mehr, zahlreiche Wohnungen und Geschäfte stehen leer.

Umschuldung und Zahlungsaufschub

Die Ausgaben zum Betrieb der städtischen Dienste haben nach früheren Angaben von Orr seit 2008 die Einnahmen jährlich um rund 100 Millionen Dollar überstiegen. Zudem zehren Zahlungen für Langfrist-Verbindlichkeiten von rund 8,5 Milliarden Dollar fast 20 Prozent des Haushalts auf. Darüber hinaus belasten milliardenschwere Pensionsverpflichtungen die Stadtkasse.

Orr verhandelt derzeit mit Gewerkschaften und Gläubigern über weitere Einsparmöglichkeiten und hofft dabei auf Klarheit bis Ende Juni. Dabei könnte es auch um Umschuldung und Zahlungsaufschub gehen. New York, Philadelphia und Cleveland konnten auf ähnlichem Weg bereits eine Pleite abwenden.

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