Rang 4: TAP dayli (110 Mio. Euro). Die zahlungsunfähige Schlecker-Nachfolgegesellschaft dayli musste im Juli Insolvenz anmelden. Betroffen: rund 3300 Mitarbeiter in Österreich sowie mehr als 1000 in Italien, Polen, Belgien und Luxemburg.

© Deutsch Gerhard

Überlebenskampf
07/29/2013

Noch "ein, maximal zwei Wochen" Zeit für dayli

Der Abverkauf lief besser als erwartet. Punkto Investorensuche drängt die Zeit dennoch.

Dayli läuft die Zeit davon: Bis Ende Juli, also Mittwoch, muss ein Investor gefunden werden, der 40 Millionen Euro zur Verfügung stellt, sonst ist die Rettung gescheitert. Masseverwalter Rudolf Mitterlehner ist noch optimistisch. Es gebe mehrere Interessenten, die den Sanierungsplan finanzieren wollten, sagte er am Montag im Ö1-"Morgenjournal". Es sei aber noch nicht klar, ob rechtzeitig genug Geld vorhanden sein werde.

Allerdings deutete Mitterlehner am Montag einen gewissen Spielraum an, zumal der Abverkauf der Ware in den verbliebenen Filialen besser gelaufen sei als erwartet. Die Einnahmen würden dennoch nur mehr "ein, zwei Wochen maximal" reichen.

Ein Drittel der dayli-Filialen ist bereits Mitte Juli geschlossen worden, mehr als 1200 Mitarbeiterinnen haben ihren Job verloren. Sie könnten bei Rewe, Spar oder dm unterkommen.

Gelingt es Eigentümer Martin Zieger nicht, einen Investor aufzutreiben, gehen auch die restlichen 2200 Arbeitsplätze verloren, weil dann der vorgelegte Sanierungsplan gescheitert wäre. "Dann muss geschlossen werden", so Mitterlehner.

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