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© Siemens

Wirtschaft
05/25/2020

Bundesländer-Erhebung: Wie es mit der Wirtschaftskrise weitergeht

So geht es den Industriebetrieben. Aus sechs Bundesändern liegen genaue Daten und Einschätzungen vor. Hier ein Überblick.

von Wolfgang Unterhuber

Niederösterreich:

Für drei von vier Industriebetrieben ist der Nachfrageeinbruch das größte Hindernis für die Wiederherstellung der Produktion.

Knapp jeder zweite Betrieb rechnet für die nächsten drei Monate mit mehr als 25 Prozent weniger Exporttätigkeiten.

Jedes zehnte Unternehmen geht sogar davon aus, dass die Exporte um 75 bis 100 Prozent einbrechen werden.

Ganze 79 Prozent der Unternehmen ihren Investitionsplan aufgrund der Corona-Krise ändern.

Steiermark:

Rund jedes vierte Unternehmen kann seine Planzahlen immerhin nahezu einhalten.

Und ebenso ein Viertel der Betriebe wird in den kommenden drei Monaten noch mit 90 Prozent oder mehr ausgelastet sein.

Etwas über die Hälfte mit 75 Prozent oder mehr. Allerdings nimmt der Anteil an Unternehmen mit hoher Auslastung über den Sommer ab.

Die Folge: Mehr als ein Drittel aller Investitionen wird um mindestens ein Jahr verschoben werden.

Burgenland:

Hier produziert fast die Hälfte der Industrieunternehmen mit einer Auslastung zwischen 75 und 100 Prozent.

Für zwei Drittel der Betriebe ist der Nachfrageeinbruch der entscheidende Engpassfaktor für ein rasches Wiederhochfahren.

Ganze 62 Prozent der burgenländischen Betriebe werden ihre geplanten Investitionen um mehr als ein halbes Jahr verschieben.

Vorarlberg:

Hier produziert im Mai jeder vierte Betrieb unter 50 Prozent von seinem Normalbetrieb. 

Mehr als 70 Prozent der Vorarlberger Betriebe müssen ihre Investitionsplanungen neu überndenken

Kärnten:

Hier produzieren fast 60 Prozent der Betriebe voll. Immerhin 30 Prozent stufen die Auftragslage als „normal“ ein.

Fast 40 Prozent der Unternehmer glauben, dass ihre Branche schon im Jahr 2021 wieder das Vorkrisenniveau erreichen wird, fast 35 Prozent rechnen erst im Jahr 2022 damit.

Tirol:

Hier liegt die Auslastung – je nach Unternehmensgröße – in den nächsten vier Wochen zwischen 57 und 74 Prozent.

Die Betriebe erwarten einen Umsatzrückgang von rund 30 Prozent.

Bis zum Jahresende rechnen die Betriebe mit der Reduktion der Beschäftigten von elf Prozent.

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