Bittere Pleite eines bekannten Zwei-Hauben-Restaurants

Laut AKV hat ein Gläubiger den Konkursantrag gestellt.
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„Bei uns geht es nicht um Lautstärke, sondern um Atmosphäre. Nicht um Show, sondern um ehrliche Qualität.Unser Restaurant versteht sich als Wohnzimmer für Genießer –
ein Ort, an dem man ankommt, bleibt und den Abend genießen darf. Wir kochen mit den besten Produkten aus Österreich, saisonal, bewusst und mit großem Respekt vor den Produzenten, die wir persönlich kennen. Was auf den Teller kommt, hat Herkunft, Haltung und Sinn – ohne Chichi, aber mit Seele“, heißt es auf der Homepage.

Und weiters heißt es: „Unser Restaurant Fat George öffnete im Mai 2021 erstmals seine Türen. Von Beginn an stehen wir für höchste Qualität, Liebe zum Detail und echten Perfektionismus. Mittlerweile wurden wir mit zwei Hauben von Gault Millau sowie zwei Gabeln von Falstaff ausgezeichnet – ein bedeutender Meilenstein und eine Bestätigung unserer konsequenten Qualitätsphilosophie. Geschäftsführer Stefan Krennmayer und Küchenchef Christopher Haas arbeiten seit dem ersten Tag eng und partnerschaftlich zusammen. Genau diese Zusammenarbeit bildet das Fundament unseres Erfolgs.“

Die Rede ist von der Fat George GmbH mit Sitz in 1220 Wien. Sie betreibt eine Zwei-Hauben-Restaurant in der Gartenheimstraße 1 und an dem Standort Eßlinger Hauptstraße 2 in klassisches Gasthaus. Unter der Geschäftszahl 6 S 35/26b wurde am Handelsgericht Wien laut KSV1870 und Creditreform ein Konkursverfahren eröffnet. Laut AKV hat ein Gläubiger den Antrag gestellt. Laut Firmenbuch sind zumindest neun Mitarbeiter von der Pleite betroffen.

Laut Creditreform liegen zu dieser Insolvenz noch keine Unterlagen vor. Im Firmenbuch wurde zuletzt die Bilanz für das Geschäftsjahr 2024 hinterlegt. Daraus ist ersichtlich, dass 2024 ein Bilanzverlust in Höhe von 238.000 Euro erwirtschaftet wurde. Die Verbindlichkeiten wurden mit 782.500 Euro und das negative Eigenkapital mit 233.000 Euro angegeben.

Da der Gastronomiebetrieb heute, Montag, einen Sperrtag hat, konnte der KURIER den Geschäftsführer telefonisch nicht erreichen.

„Es wird nunmehr im Rahmen des Insolvenzverfahrens das vorhandene Vermögen inventarisiert und geschätzt. Erst nach diesen Ermittlungen wird eine Stellungnahme zu den Befriedigungsaussichten der Gläubiger möglich sein“, so der AKV.

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