Bittere Pleite einer sehr bekannten Vinothek
Insolvenz im Burgenland (Symbolbild)
Als Betreiber der Vinatrium Gebietsvinothek sowie des Vinatrium Winzerkellers, beide in der Hauptstraße 55 in Deutschkreutz angesiedelt, übernimmt der Verein laut eigenen Angaben eine Schlüsselrolle an der Schnittstelle zwischen Weinproduktion, Tourismus und regionaler Wertschöpfung.
Das Mittelburgenland, international bekannt als Blaufränkisch-Land, steht vor der Herausforderung, seine hohe qualitative Kompetenz auch wirtschaftlich nachhaltig abzusichern, und genau hier setzte die Arbeit des Vinothek-Vereins strategisch an.
Die Vinatrium Gebietsvinothek fungiert als gemeinsame Bühne für zahlreiche Winzerinnen und Winzer der Region und ermöglicht eine gebündelte Präsentation der Weine gegenüber Konsumenten, Sommeliers, Händlern und Touristen aus dem In- und Ausland.
Der Betreiber der Vinatrium Gebietsvinothek ist der „Vinothek-Verein zur Förderung des Mittelburgenländischen Weines“ mit Sitz in 7301 Deutschkreutz, Hauptstraße 55 (ZVR-Zahl 864017311). Er hat sich in den vergangenen Jahren zu einem zentralen wirtschaftlichen Akteur der regionalen Weinwirtschaft entwickelt und prägt maßgeblich die Vermarktung des Mittelburgenlandes als eigenständige Herkunftsmarke. Nun hat der Verein laut Creditreform ein Konkursverfahren beantragt. Das Verfahren ist am Landesgericht Eisenstadt eröffnet worden.
Zu den Insolvenzursachen liegen noch keine Informationen vor. Auch gibt es bisher noch keine Angaben zu den Aktiva und Passiva.
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