Bekannter Fahrradhersteller woom erzielt Umsatzrekord

Insgesamt wurden im Vorjahr 390.000 Fahrräder und 140.000 Helme verkauft.
Ein Kind fährt ein grünes Woom-Fahrrad auf einer Straße.

Der Wiener Kinder- und Jugendfahrradhersteller woom mit Sitz in Wien ist gut für Überraschungen. Woom hat im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatzrekord erzielt. Trotz volatiler Rahmenbedingungen  abe man deutliche Zuwächse verzeichnet und Erlöse in Höhe von 149 Millionen Euro erwirtschaftet, teilte das Unternehmen am Montag in einer OTS-Aussendung mit. Das entspricht einem Plus von 27 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt wurden im abgelaufenen Jahr 390.000 Fahrräder sowie 140.000 Helme abgesetzt.

Den stärksten Impuls im Kerngeschäft lieferte die DACH-Region, die um 41 Prozent zulegte. Noch dynamischer entwickelte sich der Absatz im internationalen Geschäft: In Großbritannien stiegen die Umsätze um 120 Prozent, in Nordeuropa um 101 Prozent und in den Benelux-Staaten um 17 Prozent. Zu den Treibern zählten laut Unternehmensangaben neue Modellreihen, ein E-Bike für Kinder sowie der Einstieg in den Spielzeugmarkt mit einem selbst-balancierenden Laufrad für Kleinkinder, von dem binnen weniger Monate über 15.000 Stück verkauft wurden. Seit der Gründung 2013 hat woom damit weltweit über zwei Millionen Räder abgesetzt.

Mobilität für die nächste Generation

"2025 war ein außergewöhnliches Jahr für woom und das aus gutem Grund: faszinierende Produkte und ein hochmotiviertes Team“ , sagt woom CEO Bernd Hake. „Wir haben mehr Kindern als je zuvor die Freude am Fahrradfahren ermöglicht. Dass wir in einem anspruchsvollen Marktumfeld so dynamisch wachsen konnten, ist das Ergebnis des unermüdlichen Einsatzes unseres Teams und des Vertrauens der Familien weltweit. Mit Innovationen wie dem woom WOW begleiten wir Kinder von ihren allerersten Momenten auf zwei Rädern. Wir blicken stolz auf das Erreichte, doch unser Fokus liegt klar auf der Zukunft: Wir werden Mobilität für die nächste Generation weiterhin neu definieren.“

Für das Jahr 2026 plant woom neben der Festigung seiner europäischen Kernmärkte eine verstärkte Expansion in den USA. Um die Präsenz auf dem US-Markt zu forcieren, wurde ein neues Führungsteam formiert. Auf der Produktseite kündigte das Unternehmen weitere Markteinführungen an, um das Wachstum fortzusetzen. Der Fokus soll dabei insbesondere auf dem Bereich der kindgerechten E-Mobilität sowie auf einem erweiterten Zubehör-Portfolio liegen.

Neue Entwicklungen

"Neue Entwicklungen wie die woom GO-Modellreihe, der READY-Kinderhelm und das Allround-E-Bike woom EXPLORE e wurden vom Markt sofort begeistert aufgenommen. Mit der Premiere des woom WOW, einem selbst-balancierenden Laufrad für Kleinkinder ab 9 Monaten, besetzte woom im Oktober 2025 zudem eine völlig neue Produktkategorie und trat damit erstmals in den Spielzeugmarkt ein", heißt es in einer Aussendung. "Der Erfolg ist unmittelbar messbar: Innerhalb weniger Monate haben bereits über 15.000 Kinder ihre ersten Bewegungserfahrungen mit dem woom WOW gesammelt. Neben dem klassischen Fahrradhandel setzt woom hier verstärkt auf neue Vertriebskanäle: Das Modell ist in über 80 spezialisierten Babyfachgeschäften sowie in renommierten Department Stores wie dem Steffl in Wien oder dem KaDeWe in Berlin präsent." 

Das Unternehmen

2Das Unternehmen wurde im Jahr 2013 von den fahrradbegeisterten Vätern Christian Bezdeka und Marcus Ihlenfeld in einer Garage in Wien gegründet. Da sie das perfekte Fahrrad für ihre Kinder nicht auf dem Markt finden konnten, entschieden sie sich, es selbst zu entwickeln und zu bauen", heißt es weiters. "Mit niedrigem Gewicht, zeitlosem Design, hochqualitativen Komponenten und auf die Bedürfnisse von Kindern angepasster Geometrie setzt woom neue Maßstäbe bei Premium- Kinderrädern. Innerhalb weniger Jahre wurde woom in Österreich vom Geheimtipp zum Marktführer."

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