© Georg Gesellmann

Begas-Affäre
03/26/2013

Ermittlungen auch gegen zwei (Ex)-Geschäftsführer

Geschäftsführer einer Begas-Tochterfirma werden als Beschuldigte geführt.

In der Begas-Affäre weitet die Korruptionsstaatsanwaltschaft die Ermittlungen aus. Neben den Ex-Vorständen Rudolf Simandl und Reinhard Schweifer (die Causa Schweifer köchelt auf viel kleinerer Flamme), sind nun auch zwei (Ex)-Geschäftsführer früherer Begas-Töchter ins Visier der Justiz geraten. Gegen Johann S. und Franz S. besteht der Verdacht der Untreue.

Einer der beiden ist bereits in Frühpension, der andere Geschäftsführer einer Tochterfirma der Begas-Nachfolgerin Energie Burgenland. Es geht um Provisionsverträge zwischen Simandl und dem Anlagenbauer Ortner GesmbH, die 2007 Grundlage für eine Barzahlung von 1,32 Millionen Euro von Ortner an Simandl gewesen sein sollen (der KURIER berichtete). Ortner habe Vorleistungen der burgenländischen Partner für fünf Biomasseanlagen abgegolten, hieß es. Mit Simandl haben die beiden (Ex)-Geschäftsführer die Verträge unterschrieben.

Aus der Energie Burgenland verlautete am Montag, Franz S. sei bei der Sonderprüfung im Vorjahr und jetzt wieder intensivst überprüft worden. Nichts deute auf einen wissentlichen Beitrag zu den mutmaßlichen Malversationen, deshalb sei er weiter im Amt. Möglich, dass er gutgläubig unterschrieben hat.

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