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VP-Stiftungsräte wollen Extra-Geld für den ORF

ÖVP-Stiftungsrat Franz Medwenitsch sprach sich für eine Fortsetzung der Gebührenrefundierung aus.
Ein Mann mit Brille und Anzug lächelt in die Kamera.

Die (unmittelbare) finanzielle Zukunft des ORF hängt von einer Frage ab: Verlängert die Regierung die Gebührenrefundierung? Sozial schwache Haushalte müssen keine ORF-Gebühren zahlen – als Ersatz für die entgangenen Einnahmen wurden dem Sender in den letzten Jahren 160 Mio. extra zugeschossen.

Franz Medwenitsch, Sprecher des ÖVP-„Freundeskreises“ im ORF-Stiftungsrat, sprach sich nun für eine Fortsetzung dieser Maßnahme aus. Man wolle „der Geschäftsführung den Rücken stärken“ und die Verlängerung der Gebührenrefundierung „aktiv unterstützen“ – Voraussetzung dafür seien allerdings Strukturreformen; das zusätzliche Geld müsse ins Programm fließen.

Abseits der Parteilinie

Medwenitsch ist damit nicht auf Linie mit seiner Partei. ÖVP-Klubobmann und Mediensprecher Karlheinz Kopf teilte am Montag mit, dass die ORF-Geschäftsführung „nicht mit zusätzlichen Mitteln aus dem Bundesbudget unter dem Titel der Gebührenrefundierung“ rechnen dürfe. Der ORF verfüge über eine Vielzahl von Potenzialen zur Effizienzsteigerung: „Wir wollen nicht am Programm, sondern für das Programm des ORF sparen.“

Die SPÖ ist für eine Fortsetzung der Refundierung.

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