Sony Xperia Tablet (c: sony)
Wirtschaft atmedia
02/26/2013

Tablets ergänzen und substituieren nicht

deTablets werden in absehbarer Zeit weder Laptops noch Smartphones im Endkonsumenten-Markt substituieren. 79 jener Nutzer und Parallel-Besitzer von Laptop und Tablet erklären, dass ihnen ihr Laptop wichtiger sei als der Tablet. Das sind Einsichten aus einer Deloitte-Studie in Deutschland. Nimmt man an, dass die Österreicher ähnliche Affinitätsmuster oder sogar eine deutlich konservativere Endgeräte-Präferenz an den Tag legen, dann reflektiert der Markt hierzulande diese Ergebnisse. Tablets werden von ihren Nutzern aufgrund ihres Designs und deren Bedien-Eigenschaften jedoch nicht aufgrund ihre Funktionsvielfalt geschätzt.

In Deutschland, wird in der Deloitte-Studie ausgewiesen, ist die Haushaltsdurchdringung mit Tablets auf 27 Prozent angestiegen. Die grösste Nutzergruppe ist die der 30- bis 40-Jährigen, die über entsprechende Kaufkraft, ausgeprägte Endgeräte-Affinität und hohe technische Standards im Haushalt verfügen. Unter ihnen ist die Tablet-Penetration bei 36 Prozent angelangt. Unter den 24- bis 29-Jährigen beträgt diese Durchdringung 34 und unter den 14- bis 23-Jährigen 32 Prozent.

Allerdings ist die letztgenannten Zielgruppe von einer Ambivalenz geprägt. Trotz ihrer Tablet-Zuneigung bevorzugen 87 Prozent im Alltag ihre Laptops und halten sie für unersetztlich. Ander ausgedrückt, dürfte der Tablet der Wunsch und der Laptop die Wirklichkeit im Leben dieser Zielgruppe sein. Weiters spielt in dieser Altersgruppe auch noch das Smartphone eine zentrale Rolle. Für 86 Prozent ist es undenkbar das Smartphone durch einen Tablet zu ersetzen.

Über alle zuvor genannten Altersgruppen hinweg zeigt sich, dass das Smartphone für drei Viertel dieser technisch versierten Menschen derzeit größere Bedeutung im Leben hat als der Tablet, der sich, weiter gedacht, damit als "Luxus-Problem" in der Endgeräte-Nutzung etabliert.

Deloitte eruierte darüber hinaus noch die Affinitätsgewichtung zwischen Laptop und Smartphone. Hier zeigt sich eine weniger eindeutige Bevorzugung. Für altersübergreifend 43 Prozent ist das Smartphone das "wichtigste mobile Endgerät" und für 57 Prozent ist es der Laptop. In letzterer Gruppe sind auch mehr Menschen im Alter von ab 47 Jahren zu finden.

Ein Manko von Tablets, heißt es dazu in der Studie, sei, dass sie nicht annähernd über so viele und exklusive Funktionalitäten verfügen wie Smartphones und Laptops.

Zu: Deloitte
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