Wirtschaft atmedia
02/11/2009

Kampagnisieren gegens Champagnisieren

at // Die Gagen der Manger sind zu hoch. Jene der ORF- Moderatoren auch. Da gehört mit dem eisernen Besen der Augiasstall gefegt. Seit Montag tut das Heute. Seit gestern im Duett mit Österreich. Seit Montag jagen neue Summen die am Vortag genannten. Alfons Haider steht an der Speerspitze der angeprangerten, moderierenden ORF-Großverdiener. "Ich spiele dieses Spiel sicher nicht mit", verteidigte er sich gestern in "Österreich". Von "geheimen Gagen" ist die Rede und von Summen bis zu 70.000 Euro. Die beiden Zeitungen heizen wiederum FPÖ und BZÖ an. FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky wettert gegen "exorbitante Phantasiesummen" und fordert "eigene Moderatoren einzusetzen". BZÖ-Medienexperte Stefan Petzner verlangt die "Offenlegung der ORF-Top-Gagen". Die Wiener Zeitung verbreitet die von "Heute" und "Österreich" kolportieren Zahlen ungeprüft weiter.

Und der stellvertretendeKurier-Chefredakteur und KulturressortleiterGerd Korentschnigfragt: "Wo ist der Skandal?". Korentschnig rechnet zumindest vor und nach und bringt die hochgekochte Debatte mit einer umgangssprachlichen Redensart auf den Punkt: "Der Neid ist ja bekanntlich ein Hund."

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Heute.at (Heute, 11. Februar, Seiten 1,5,6; Heute, 10. Februar, Seite 6)oe24.at (Österreich, 11. Februar, Seite 6; Österreich, 10. Februar, Seiten 4,5)FPÖ/ORF soll endlich ...BZÖ/Offenlegung ORF-Gagen Wienerzeitung Online (Wiener Zeitung, Seite 19)
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