Pisa schaut fern
12/18/2014

Beuschl oder Gans

von Peter Pisa

Es wäre ein extravagantes Essen für die Feiertage, mit Traubengelee und Holleressig. Aber diese Innereien werden wohl schwer zu kriegen sein: „Beuschl von unserem Jäger“ (= aus „Frisch gekocht“). Darf man notfalls Reh nehmen?
Und wenn’s Gans sein soll, so hat Physiker Werner Gruber nun auch in der ARD verraten, worauf man achten muss: Damit der Vogel nicht zäh schmeckt, Rotwein mit 5- ml-Einwegspritzen injizieren. (Früher empfahl Gruber frischen Ananassaft. Die Physik lernt dazu.) Eine drei Kilo schwere Gans muss bei 220 Grad für exakt zwei Stunden und 26 Minuten ins Rohr. Sollte sie drei Kilo 68 Deka wiegen und man will schonend garen, findet man die Gruber’sche Gänseformel im Internet. Wobei Kappa, das kann man sofort notieren, immer 0,0008526 ist ...
Vielleicht ist es ja doch einfacher, ein Jägerbeuschl aufzutreiben.
PS: ... und voller Ungeduld warten wir auf den „Untersuchungsausschiss“ (Ö1-Mittagsjournal).

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