Wirtschaft
01.10.2018

Arbeitslosigkeit im September um 8 Prozent gesunken

Im September waren 344.921 Personen ohne Job, die Arbeitslosenquote liegt nun bei 6,9 Prozent. Tirol, Steiermark und OÖ verzeichnen stärkere Rückgänge.

Die Arbeitslosigkeit ist im Herbst weiter gesunken: Ende September waren 344.921 Personen arbeitslos vorgemerkt oder in Schulungen des Arbeitsmarktservice ( AMS), ein Rückgang zum Vorjahresmonat um 8,0 Prozent. Die Zahl der beim AMS gemeldeten offenen Stellen stieg um 27,4 Prozent auf 79.575. Die Arbeitslosenquote nach nationaler Berechnung ging um 0,7 Prozentpunkte auf 6,9 Prozent zurück.

Die Beschäftigung stieg um 2,4 Prozent bzw. 90.000 Personen auf 3,795 Millionen unselbstständig Beschäftigte. Regional betrachtet ging die Arbeitslosigkeit in allen Bundesländern zurück. Besonders bei Langzeitarbeitslosen und Jugendlichen sank die Arbeitslosigkeit deutlich, geht aus den am Montag veröffentlichten Zahlen des AMS hervor.

In AMS Schulung befinden sich aktuell 65.022 Personen (minus 7070 gegenüber Ende September 2017), davon entfallen rund 43 Prozent auf Ausländerinnen und Ausländer, von denen wiederum rund die Hälfte Asylberechtigte oder Personen mit subsidiärem Schutz waren. Bei den Asylberechtigten und subsidiär Schutzberechtigten blieb die Zahl der AMS-Schulungsteilnehmerinnen und -teilnehmer mit -0,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat nahezu konstant.

Das Bundesländer-Ranking

Die Arbeitslosigkeit geht in allen Bundesländern zurück. Die größten Rückgänge gab es - wie in den Vormonaten - in Tirol (-16,0 Prozent) und der Steiermark (-12,1 Prozent). Überdurchschnittliche Rückgänge verzeichnen auch Oberösterreich (-10,7 Prozent), Kärnten (-10,6 Prozent), Niederösterreich (-9,3 Prozent) sowie das Burgenland (-8,3 Prozent).

Die Bauwirtschaft kann Ende September mit -12,8 Prozent arbeitslos vorgemerkten Personen, weiterhin den größten Rückgang verzeichnen. Auch in der Warenproduktion ging die Zahl der arbeitslos Vorgemerkten um -9,9 Prozent zurück. Auch die beim AMS arbeitslos Vorgemerkten aus der Tourismusbranche (-9,8 Prozent), dem Gesundheits- und Sozialwesen (-9,0 Prozent) und dem Handel (-7,8 Prozent) wiesen Ende September überdurchschnittliche Rückgänge auf. Der Rückgang der Arbeitslosigkeit in der Arbeitskräfteüberlassung entwickelte sich mit -6,5 Prozent zwar ebenfalls positiv.