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Kopieren zwecklos: Anthropic will KI-Texte mit unsichtbarem Wasserzeichen versehen

Texte, die mit dem Chatbot Claude geschrieben, bearbeitet oder Korrektur gelesen wurden, sollen künftig eine Kennzeichnung erhalten.
Das App-Symbol von Claude mit einem weißen, sternförmigen Logo auf orangefarbenem Hintergrund auf einem Smartphone-Display.

Das US-Unternehmen Anthropic hat angekündigt, Texte seines Chatbots Claude mit einem unsichtbaren Wasserzeichen zu versehen, um den EU-Vorgaben zum Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI) zu entsprechen. Die Funktion ist für Nutzer unsichtbar und bleibt auch dann erhalten, wenn ein Text kopiert und an anderer Stelle wieder eingefügt wird, wie das Unternehmen am Montag (Ortszeit) erklärte.

Das Wasserzeichens bedeute nicht unbedingt, dass Claude den Text erstellt habe. Womöglich sei dieser nur von dem KI-Chatbot Claude bearbeitet oder Korrektur gelesen worden, führte Anthropic weiter aus. Die Kennzeichnung erfolgt, indem Claude Texte oder Bilder mit Metadaten versieht.

In nach dem 2. August veröffentlichte Claude-Versionen ist das Wasserzeichen dem Unternehmen zufolge bereits integriert. Ältere Versionen sollen später entsprechend aktualisiert werden.

EU-Vorgaben umgesetzt

Mit den Änderungen kommt Anthropic EU-Anforderungen nach. Brüssel verlangt, dass KI-generierte Inhalte von Maschinen zu erfassende Kennzeichnungen aufweisen müssen. Bei Verstößen drohen Geldstrafen. Einen freiwilligen Verhaltenskodex haben bereits 190 Unternehmen unterschrieben, darunter Google, Meta, Microsoft, Mistral und OpenAI.

Google erklärte unterdessen, dass sein KI-Chatbot Gemini die Marke von einer Milliarde monatlichen Nutzern überschritten habe. „Das ist unser am schnellsten wachsendes Produkt aller Zeiten“, erklärte Google-Chef Sundar Pichai am Dienstag im Onlinedienst X.

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