Wellness
06.04.2017

Warum "weißes" Obst und Gemüse so gesund sind

Grünes gilt als gesund. Doch auch "weißes" Obst und Gemüse darf getrost in die Ernährung integriert werden.

Pastinaken & Kartoffeln

Pastinaken, im Winter geerntete Wurzeln mit süßlich-würzigem Aroma, und Kartoffeln sind reich an Kalium. Der Mineralstoff ist nicht nur essentiell für die Aufrechterhaltung der Zellfunktion, auch Muskulatur und Nerven sind auf Kalium angewiesen. So kann Kalium während dem Sport beispielsweise der Muskelermüdung und Krämpfen vorbeugen.

Bei Durchfall, Erbrechen oder unter der Einnahme von harntreibenden Medikamenten kann der Körper Kalium verlieren. Dies kann zu Beschwerden wie Muskelschwäche, Verstopfung oder Herzstolpern führen. Noch gefährlicher ist ein Zuviel an Kalium, zum Beispiel bei einer schweren Nierenschwäche. Herzrhythmusstörungen mit Kammerflimmern können die Folge sein.

Birnen

Die süß-saftigen Früchte enthalten, ebenso wie Kartoffeln, leicht verdauliche Kohlenhydrate, die für genügend Power während des Workouts sorgen. Birnen sind außerdem reich an Vitamin A, den Vitaminen B1 und B2 sowie Vitamin C, das für den Aufbau von Bindegewebe und bei der Eisenaufnahme eine wichtige Rolle spielt. Daneben enthalten Birnen Niacin und Folsäure und die Mineralstoffe Kalium, Phosphor, Kalzium und Eisen.

Lauch

Lauch, auch Porree genannt, enthält viel Eisen, welches unter anderem wichtig für die Energiegewinnung in der Zelle ist. Das enthaltene Kalium spielt bei der Übertragung von Impulsen an Nerven- und Muskelzellen eine große Rolle, Vitamin C hat einen positiven Einfluss auf viele Stoffwechselprozesse. Die schwefelhaltigen ätherischen Öle des Gemüses wirken verdauungsfördernd und entzündungshemmend.

Weißkraut (Weißkohl)

Der helle Kohl strotzt vor Vitamin C. Senfölglykoside im Weißkraut wirken antibakteriell.

Karfiol (Blumenkohl)

Karfiol mag unscheinbar aussehen, steckt aber voller Mineralstoffe, Vitamine und Ballaststoffe.

Zwiebeln

Kalzium, Kalium und Vitamin C kommen auch in der in der Küche vielseitig einsetzbaren Gemüsezwiebel vor.

Knollensellerie

Sellerie zeichnet sich vor allem durch den Gehalt der Vitamine B und E aus.

Kohlrabi

Sehr charakteristisch schmeckt Kohlrabi. Er macht sich als gekochtes Gemüse ebenso gut wie als Rohkost-Stick. In der Knolle stecken Kalzium und Kalium.

Knoblauch

Oft als Wunderknolle beschrieben, vereint Knoblauch viele Anwendungsgebiete. So eignet er sich nicht nur zum Würzen von Speisen, er enthält auch zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe, unter anderem Vitamin A, B und C sowie Kalium und Selen. Wertvolle sekundärer Pflanzenstoffe wie Polyphenole oder Sulfide liefern die weißen Zehen ebenfalls. Letztere wirken entzündungshemmend.

Spargel

Kalorienarm, vitaminreich (C, E und B) und entwässernd: Spargel ist ein echter Tausendsassa. Leidet man unter erhöhten Harnsäurewerten, sollte man Spargel nicht in großen Mengen vertilgen. Das Saisongemüse enthält Purine, die dann Gichtschübe auslösen können. Auch bei Nierensteinen sollte man von häufigem Verzehr absehen.