Ein Baldrian-Tee verkürzt das Schäfchenzählen - meistens.

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Die fünf besten Schlafkräuter
03/17/2017

Die fünf besten Schlafkräuter

37 Prozent der Österreicher kommen nicht auf ihre optimale Schlafdauer. Zumindest einem Teil von ihnen könnten Anwendungen mit speziellen Kräutern helfen.

von Mailin Treitler

Vier von zehn Österreichern (37 Prozent) fällt es schwer, ihr optimales Schlafpensum zu erreichen, jeder Vierte leidet unter Schlafstörungen – mit Ein- und Durchschlafproblemen und zu frühem Erwachen am Morgen. Darauf weisen Experten anlässlich des heutige Weltschlaftags hin. Unter Schlafstörungen wird verstanden, dass sich die Symptome mindestens dreimal wöchentlich wiederholen. Eine der Hauptursachen ist Stress. "80 Prozent der österreichischen Angestellten befinden sich in permanenter Alarmbereitschaft, weil sie mittels Handy ständig erreichbar sind", sagt Univ.-Prof. Manfred Walzl, Leiter des Instituts für Schlafmedizin am LKH Graz Süd-West, in einer Aussendung der Initiative "Natürlich gesund". "Sie haben – auch in der Freizeit – nur wenig Möglichkeiten zum Entspannen". Schlafstörungen sind oft die Folge.

Besonders bei leichten Schlafproblemen kann man gut mit speziellen Kräutertinkturen, -tees oder -tropfen vorgehen, die entspannende und schlaffördernde Wirkungen haben.

Die fünf besten Kräuter gegen Schlafstörungen

Baldrian

Er gehört zur Familie der Baldriangewächse und wächst im Halbschatten auf feuchtem Boden. Das Kraut hat eine sehr entspannende Wirkung, wenn man die Wurzel als Tee zu sich nimmt oder in ein Baldrian-Bad steigt. Baldrian verbessert auch die Tiefe des Schlafs. Das ist aber nicht die einzige Wirkung von Baldrian, ganz im Gegenteil, die Pflanze wirkt herzberuhigend, krampflösend, schmerzstillend und gegen Blähungen.

Hopfen

Stammt von den Hanfgewächsen ab und kommt, wie der Baldrian, auf feuchtem Boden im Halbschatten vor. Einen Aufguss von Hopfenblüten und Tinkturen zur Förderung eines gesunden Schlafes kann man selber herstellen. Hopfen regt auch die Verdauung an.

Lavendel

Ist in der Familie der Lippenblütler beheimatet. Am häufigsten findet man die Pflanze auf sonnigen und wasserdurchlässigen Böden. Ein Lavendel-Vollbad kann sehr befreiend sein. Nach so einem Kräuterbad ist aber eine halbstündige Ruhephase unumgänglich. Auch Schlaf-Kräuterkissen und ätherisches Lavendelöl sind beliebte Anwendungen. Die Inhaltsstoffe des Lavendel haben aber auch noch viele andere Eigenschaften, sie wirken etwa krampflösend, durchblutungsfördernd und desinfizierend.

Passionsblume

Bekannt ist ihre Frucht, die Maracuja. Gegen Schlafstörungen helfen vor allem die Blüten. Ein Tee mit getrockneten Passionsblumenblüten kann gegen leichte Einschlafstörungen helfen und innere Anspannungen lösen. Es gibt auch homöopathische Tropfen gegen Schlafprobleme. Außerdem wirken die pflanzlichen Substanzen nervenstärkend und blutdrucksenkend.

Echter Steinklee

Gehört der Gattung der Schmetterlingsblütengewächse an. Auf trockenem Boden und unter voller Sonneneinstrahlung gedeiht er am besten. Man kann das Kraut leicht mit dem weißen Steinklee verwechseln, dieser hat denselben Geruch, ist aber medizinisch unbrauchbar. Ein Steinklee-Tee verkürzt die Einschlafzeit und wirkt harntreibend.

Von all diesen Kräutern gibt es in den Apotheken Tees, homöopathische Mittel, Tinkturen, Kapseln, Kräuterkissen oder Öle.

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