Klima-Aktivistin Thunberg nutzt Klimademo für Israel-Kritik

Greta Thunberg hat erneut eine Klimademonstration genutzt, um im Nahost-Krieg für die Palästinenser Partei zu ergreifen.

Mit einem traditionellen schwarz-weißen Palästinensertuch um den Hals sagte Greta Thunberg am Sonntag in Amsterdam: "Als Klimabewegung müssen wir auf jene hören, die unterdrückt sind und die für den Frieden und Gerechtigkeit kämpfen." Ein Mann sprang vor laufenden Kameras auf die Bühne und rief, er sei für eine Klimademonstration gekommen, nicht, um politische Ansichten zu hören. Der Mann wurde durch Sicherheitskräfte von der Bühne entfernt – Greta Thunberg versuchte zu beruhigen. Es ist nicht der erste Skandal um die Klimaaktivistin: Nach einer ähnlichen Aktion im vergangenen Monat wurde sie dafür kritisiert, dass sie die israelischen Opfer des Massakers der Hamas vom 7. Oktober mit rund 1.200 Toten nicht gesondert erwähnt hatte. Fridays For Future Austria hatten sich bereits vor über zwei Wochen nach israelfeindlichen Aussagen auf dem internationalen Instagram-Account der Bewegung klar gegen Antisemitismus ausgesprochen. Einzelpersonen oder einzelne Accounts könnten nicht für die gesamte Bewegung sprechen.

Klima-Aktivistin Thunberg nutzt Klimademo für Israel-Kritik

Prozess um Doppelmord in Wien 

 Weil er im Jänner eine junge Mutter und einen Apotheker brutal ermordet haben soll, muss sich seit Montag ein 51jähriger in einem Doppelmord-Prozess vor dem Wiener Straflandesgericht verantworten. Laut psychiatrischem Gutachten gilt der unterstandlose polnischstämmige Mann als zurechnungsfähig – ihm wurde jedoch eine schwere Persönlichkeitsstörung diagnostiziert – er soll hochgefährlich sein. Der Mann hatte bis zuletzt behauptet, mit den beiden Fällen gar nichts zu tun zu haben. Er wird jedoch aufgrund von Spuren, die an den Tatorten gefunden wurden, schwer belastet. 16 Zeugen sollen zu Wort kommen - ein Urteil wird für Dienstag erwartet.

Klima-Aktivistin Thunberg nutzt Klimademo für Israel-Kritik

Preise für Haushaltsenergie steigen wieder

Die Preise für Haushaltsenergie sind im September zum zweiten Monat in Folge gestiegen. Gegenüber August erhöhten sie sich um 1,9 Prozent, teilt die Energieagentur mit. Grund dafür sei vor allem die Teuerung von Treibstoffen und Heizöl. Im Jahresvergleich lagen die Preise für Haushaltsenergie mit minus 1,3 % wieder unter dem Niveau von 2022. Im Zweijahresvergleich bleibt Energie aber durchgängig sehr teuer:Von August 2021 bis August 2023 lagen die Energiepreise mit einem Plus von rund 50 % weit über den üblichen Werten. Dies ist vor allem auf die stark gestiegenen Preise für Erdgas, Fernwärme, Brennholz und Heizöl zurückzuführen.

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Haus der Geschichte übersiedelt

 800 Quadratmeter in der Neuen Burg am Heldenplatz sind zu wenig – das Haus der Geschichte zieht um. Mit 2028 wird es ins Museumsquartier übersiedeln, wo dann rund 3.000 Quadratmeter zur Verfügung stehen werden. Im Trakt auf der Seite der Mariahilferstraße wird das Haus der Geschichte im Museumsquartier beheimatet. Insgesamt geht man von Kosten von 39,3 Millionen Euro für das Projekt aus.

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