Rotes Kreuz: Bis zu 15 % mehr Einsätze durch Hitze
Die anhaltende Hitzewelle setzt nicht nur älteren oder vorerkrankten Menschen zu: Wie der Chefarzt des Österreichischen Roten Kreuzes, Wolfgang Schreiber, bei einer Pressekonferenz in Wien berichtete, werden zunehmend auch gesunde Personen mit Körpertemperaturen von 42 bis 42,5 Grad in Spitäler eingeliefert. Besonders betroffen sind Menschen, die bei den aktuellen Temperaturen im Freien arbeiten müssen, etwa auf Baustellen. Die Einsatzzahlen der Rettungsdienste steigen laut Schreiber um rund 10 bis 15 Prozent – für die Einsatzkräfte selbst bedeutet das oft Schwerstarbeit in Schutzkleidung und überhitzten Räumen. Gemeinsam mit dem Bundesfeuerwehrverband appellierte das Rote Kreuz, Cooling Center aufzusuchen und besonders auf gefährdete Gruppen wie Säuglinge, Kleinkinder und ältere Nachbarn zu achten.
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