Dürre kostet Österreichs Bauern eine Milliarde Euro
Die Dürre 2026 hat Österreichs Landwirtschaft schwer getroffen: Laut Kurt Weinberger, Chef der Österreichischen Hagelversicherung, beläuft sich der Gesamtschaden bereits auf rund eine Milliarde Euro. Die Hagelversicherung wird davon Schäden in Höhe von etwa 400 Millionen Euro abdecken. Betroffen ist ganz Österreich, besonders Grünland, Mais, Kartoffeln, Zuckerrüben, Kürbisse und Soja, regional auch Getreide – im Durchschnitt fällt die Ernte um 30 Prozent geringer aus.
Ursache ist ein massives Niederschlagsdefizit von bis zu 75 Prozent im Vergleich zum Zehnjahresschnitt sowie eine deutlich gestiegene Zahl an Hitzetagen. Wegen Futtermangels sehen sich viele Rinderbauern bereits zu Notschlachtungen gezwungen. Politisch wird derzeit an einem Hilfspaket gearbeitet: Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) hat den Landwirten eine Entschädigung zugesagt, Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig lädt am Montagnachmittag zu einem Runden Tisch zum Thema Trockenheit.
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