Hype um lila Latte: Was ist Ube und wie schmeckt das?

Das Trendgetränk sorgt mit seiner auffälligen Farbe für einen Hype in den sozialen Medien. Was steckt dahinter?
Violettes Milchgetränk mit einem Katzenmotiv im Milchschaum

In den vergangenen Monaten schießen hippe Matcha-Lokale wie Schwammerl aus dem Boden. Doch zu den inzwischen ikonischen, grasgrünen Getränken gesellt sich eine neue Farbe: Violett. Verantwortlich dafür ist Ube, eine leuchtend violette Knolle, die nicht nur optisch, sondern auch geschmacklich neugierig macht. 

Was steckt hinter dem lila Latte und wonach schmeckt Ube?

Was ist Ube?

Ube, auch als Wasseryams bekannt, ist meist eine tiefviolette Yamswurzel – daneben gibt es auch lavendelfarbene und weiße Varianten – und stammt von den Philippinen. Die Knollenpflanze gilt als natürliche Alternative zu künstlichen Farbstoffen und verleiht Getränken, Desserts oder Eiscreme ein dezent süßliches, leicht nussiges und erdiges Aroma mit einem vanilleartigen Unterton. 

Geschmacklich bleibt Ube jedoch oft im Hintergrund, im Mittelpunkt steht vielmehr die auffällige, "Instagramtaugliche" Optik. 

Rezept für Ube Latte

Besonders beliebt ist neben dem Ube-Matcha der klassische Ube Latte, ein cremiger Milchkaffee mit Ube-Paste oder -Pulver, (pflanzlicher) Milch und einem Espresso. Optisch besticht das Getränk durch seinen zarten Violettton. Häufig wird das Getränk auch ohne Kaffee zubereitet und erinnert dann eher an einen Dessertdrink.

Zutaten:

  • 1 bis 2 TL Ube-Pulver oder -Paste
  • 200 ml Milch oder Pflanzendrink, aufgeschäumt
  • 1 Espresso

Zubereitung:

Das Pulver oder die Paste zunächst mit einem Schuss warmer Milch vermengen und gut umrühren. Anschließend die erhitzte, aufgeschäumte Milch hinzufügen und mit einem frisch gebrühten Espresso-Shot toppen. Für eine koffeinfreie Variante einfach den Kaffee weglassen. Nach Belieben lässt sich das Getränk noch mit gezuckerter Kondensmilch, Agavensirup oder Honig süßen. 

Alternativ kann der Ube Latte auch mit kalter Milch und Eiswürfeln zubereitet werden.

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