100-jähriger Kalender warnt vor Unwetter an diesem Apriltag

Laut dem hundertjährigen Kalender erwartet uns am 27. April das erste größere Unwetter.
Dunkle Gewitterwolken ziehen über eine grüne Landschaft mit Feldern und Wiesen.

Der April wird seinem Ruf mehr als gerecht und zeigt sich von seiner launischen Seite: Während am Ostersonntag die Temperaturen in der Sonne noch über 25 Grad kletterten, sorgt wenige Tage später ein Tiefdruckgebiet für Wolken, Wind und spürbare Abkühlung. Das unbeständige Aprilwetter bringt nicht selten auch kräftige Gewitter mit sich. 

Glaubt man dem sogenannten hundertjährigen Kalender, könnte das erste größere Unwetter am 27. April auftreten. 

April 2026: Wechselhafte Temperaturen

Der Kalender liefert eine grobe Orientierung, wie sich das Wetter in den nächsten Wochen entwickeln könnte. Bis 15. April soll es demnach noch kühl und "unfreundlich" bleiben. Am 16. und 17. April ist sogar von einer "großen Kälte" die Rede, bevor sich bis zum 26. April zunehmend mildere und frühlingshafte Bedingungen durchsetzen. Für Montag, den 27. April, wird schließlich "erster Donner" angekündigt, ein möglicher Hinweis auf das erste heftigere Gewitter des Jahres.

Aprilwetter laut dem 100-jährigen Kalender im Überblick:

  • 1.4. bis 15.4.: "kalt, trocken und unfreundlich"
  • 16.4. bis 17.4.: "große Kälte, im Garten erfrieren viele Pflanzen"
  • 18.4. bis 23.4.: "leichter und etwas wärmer"
  • 24.4. bis 26.4.: "schön lieblich warm"
  • 27.4.: "erster Donner"

Wie verlässlich sind die Prognosen des hundertjährigen Kalenders?

Obwohl der hundertjährige Kalender, eine Art historischer Bauernkalender, bis heute viele Anhänger hat, gelten die Wettervorhersagen weder als wissenschaftlich fundiert noch als besonders zuverlässig. Die Ursprünge reichen zurück bis ins 17. Jahrhundert: Der Abt Mauritius Knauer entwickelte den pragmatischen Kalender, um Bauern und Klosterbewohnern eine Orientierung zur besseren Wettervorhersage zu bieten. 

Der Kalender basiert auf der Vorstellung, dass die Himmelskörper das Wetter entscheidend beeinflussen und sich bestimmte Wetterverläufe in festen Zyklen wiederholen. Aus heutiger Sicht ist die Theorie nicht haltbar und Meteorologen bewerten die Prognosen des Bauernkalenders kritisch. Vermeintliche Übereinstimmungen gelten daher als Zufall. 

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