40 Prozent Überlebenschance: Frau (40) bringt Vierlinge zur Welt
Eine US-Amerikanerin hat mehrere Fehlgeburten erlitten, bis sie sich über ein Baby-Wunder freuen durfte. Die 40-Jährige brachte Vierlinge auf die Welt.. (Symbolbild)
Megan Black aus Kentucky wollte vor allem eins: Mutter werden. Doch dieser Wunsch wurde ihr lange verwehrt und anstatt Babykleidung zu kaufen, musste die US-Amerikanerin mehrere Fehlgeburten verarbeiten. Doch vor drei Jahren konnte sie sich über ihre Tochter Emyrson freuen.
Trotz der zahlreichen Rückschläge wollten Black und ihr Mann Erich ihre Familie vergrößern. Weitere Kinder hätten ihr Familienglück komplettiert, doch der Weg, weiteren eigenen Nachwuchs zu bekommen, war schwerer als gedacht.
Vierlinge hatten Überlebenschance von 40 Prozent
„Wir hatten die Hoffnung, unsere Familie noch zu vergrößern, fast schon aufgegeben“, erklärte die 40-Jährige gegenüber People. Für sie und ihren Mann war der Kinderwunsch riesig – vor allem Erich wollte „biologische Verwandte“, da er als Kind adoptiert wurde. Eine große Familie zu haben, war sein größter Traum. „Kurz vor meinem 40. Geburtstag und nach der Fehlgeburt sagten wir, wir würden es noch einen Monat versuchen“, erinnerte sich Black zurück, „und wenn es nicht klappen sollte, würden wir unser Glück als dreiköpfige Familie finden.“
Mittels künstlicher Befruchtung konnte das Paar endlich aufatmen: Black wurde schwanger und konnte es kaum glauben, als sie erfuhr, dass sie Vierlinge bekommt. Doch der Babysegen war mit einem Risiko verbunden: Der Arzt hatte die Eltern darauf hingewiesen, dass die Überlebenschance für die Babys bei 40 Prozent lag.
Frau gebärt Vierlinge
70 Tage vor der Geburt musste Black ins Krankenhaus eingeliefert werden, denn die Risikoschwangerschaft hatte vorzeitige Wehen mit sich gebracht. Doch am 6. Februar war es endlich so weit: Megan Black brachte vier Babys im Good Samaritan Hospital in Cincinnati namens Elly, Edyn, Dani und Luc auf die Welt.
Die Vierlinge wurden als Frühchen geboren und mussten auf die Neugeborenen-Intensivstation. Black, die einen Kaiserschnitt hatte, besuchte ihre Kinder jeden Tag. „Es ist schwer, sein Baby nicht jederzeit im Arm halten zu können oder ein normales Leben mit den ersten Kuscheleinheiten zu führen“, erklärte die fünffache Mutter. Trotz der Umstände geht es den Babys immer besser, wann sie nach Hause kommen können, ist noch unklar.
Familie hat jetzt 5 Töchter
In der Zwischenzeit starteten Angehörige und Freunde des Paares ein GoFundMe-Spendenkonto, um die Kosten für Babyausstattung und medizinische Versorgung zu decken. Bisher wurden 27.760 US-Dollar (24.000 Euro) gesammelt. „Wir freuen uns schon sehr darauf, Emyrson als große Schwester zu sehen und dass alle Mädchen zusammen aufwachsen und beste Freundinnen werden“, sagte Black abschließend.
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