Style
30.10.2018

Wimpernverlängerung: Frau erblindet zeitweise

Nachdem sie einen neuen Salon ausprobiert hatte, verlor Megan Rixson für kurze Zeit ihre Sehkraft.

Um morgens nicht zu Wimpernzange und Mascara greifen zu müssen, entscheiden sich immer mehr Frauen für Wimpernverlängerungen. Dabei werden feinste Härchen auf die eigenen Wimpern geklebt, um einen volleren Wimpernkranz zu kreieren, der mehrere Wochen hält. Dass dabei einiges schief gehen kann, wenn die Applikation nicht fachgerecht durchgeführt wird, musste nun eine Britin erfahren.

Nagelkleber auf den Wimpern

Nachdem sie einen Salon ausprobiert hatte nahm Megan Rixson kurze Zeit nach der Behandlung ein stechendes Gefühl in ihren Augen wahr. "Ich habe meine Nachfüllung in einem neuen Salon machen lassen und es stellte sich heraus, dass sie Nagelkleber auf meinen Wimpern verwendet hatten", beschreibt die junge Frau ihr Erlebnis in einem Video, das sie auf Twitter teilte. Normalerweise wird für die Prozedur ein spezieller Kleber verwendet, der Reizungen und Allergien im sensiblen Augenbereich vorbeugen und die eigenen Wimpern schonen soll.

"Ich habe für zwei Stunden meine Sehkraft verloren", sagte Rixson im Video. Im Interview mit Buzzfeed News verriet die Britin außerdem, dass das Stechen bereits während der Applikation der Wimpern begonnen hatte. Die Mitarbeiter habe ihr gesagt, dass es ganz normal sei und setzte die Behandlung fort. Als der Schmerz nicht verging, fuhr Megan Rixson in ein Krankenhaus, wo ihre Augen gereinigt wurden und sie spezielle Tropfen bekam. Nun wolle sie andere warnen.

Ob der jeweilige Salon, in dem man eine Wimpernverlängerung machen lassen will, professionell arbeitet, erkennt man nicht nur an Lizenzen und Unterlagen zu Weiterbildungen. Auch ein genauer Blick auf den Salon kann viel über die Arbeitsweise verraten. Zangen und andere Geräte sollten nicht offen herumliegen, sondern in Desinfektions-Geräten oder -Flüssigkeiten liegen. Online-Bewertungen geben über die Qualität der Arbeit ebenfalls viel Preis.