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04.04.2018

Mit dieser Methode verschwinden Augenringe dauerhaft

Wenn Cremes und viel Schlaf nicht mehr den gewünschten Effekt erzielen, wird immer öfter zur Spritze gegriffen.

Mittel gegen Augenringe gibt es viele: Spezielle Cremes mit aufhellenden Inhaltsstoffen, Gurkenscheiben oder natürlich Concealer. Doch es gibt Menschen, bei denen diese Methoden nicht (mehr) den gewünschten Effekt erzielen. Entweder, weil die dunklen Schatten genetisch bedingt sind oder schlichtweg im Alter stärker werden. "Das Unterfettgewebe wird mit den Jahren immer weniger, dadurch schimmern Äderchen und Blutgefäße durch", sagt Dermatologin Hajnal Kiprov im Gespräch mit dem KURIER. "Dann treten auch sogenannte Tränenfurchen auf." Brav eincremen reicht dann nicht mehr aus.

Eigenfett mit tiefen Furchen

Ständig müde auszusehen, obwohl man es nicht ist, stört viele Frauen und Männer so stark, dass sie auf andere Methoden zurückgreifen. Immer häufiger werden Augenringe weggespritzt: Filler, also Hyaluronsäure, werden von einem Arzt in die betroffenen Stellen geschleust. "Wir arbeiten jedoch mittlerweile vornehmlich mit Plasma, da es die Regeneration anregt", so Kiprov. Dieses wird mit ein wenig Hyaluronsäure gemischt. Vor spitzen Nadeln müssen sich Kunden nicht fürchten. Bei dieser Behandlung arbeiten Ärzte mit stumpfen Kanülen, um keine Nerven zu beschädigen.

Haben sich bereits tiefe Furchen gebildet, reicht Plasma alleine nicht mehr aus. "Dann verdünnen wir es mit Eigenfett", so die Wiener Hautärztin. Wie lange der aufpolsternde Effekt hält, unterscheidet sich von Person zu Person. Behandlungen, bei denen nur der Plasma-Hyaluron-Mix zum Einsatz kommt, müssen laut Kiprov mehrere Male wiederholt werden. Bei der Variante mit Eigenfett gebe es Kunden, die erst nach ein paar Jahren zur Auffrischung wiederkommen.