© MakeApp

Nicht realitätsgetreu
11/17/2017

Massive Kritik an App, die Frauen "abschminkt"

Innerhalb weniger Sekunden entfernt die MakeApp Mascara und Lippenstift. Zahlreiche Frauen fühlen sich angegriffen.

Apps, die das Testen verschiedener Make-up-Looks ermöglichen, gibt es viele. Jene, mit denen sich selbst ein fahles Gesicht schnell frisch schummeln lässt, auch. Die neueste Funktion der sogenannten MakeApp dreht den Spieß um, indem sie Frauen digital "abschminkt".

Frauenfeindlich?

User können jedes beliebige Foto hochladen und innerhalb kürzester Zeit sehen, wie die Person auf dem Foto ohne Mascara und Lippenstift aussehen würde. Innerhalb kürzester Zeit mehrte sich Kritik an diesem Extra. Denn die Handy-Applikation würde nicht realitätsgetreu arbeiten, heißt es - sondern das Gesicht lediglich mit roten Flecken versehen und übertrieben blass machen. Dass der Erfinder auch noch ein Mann ist, macht die Sache für Kritiker nicht gerade besser. Die App sei frauenfeindlich.

"Wir haben MakeApp als Experiment gebaut und sie vor einigen Monaten veröffentlicht", sagte der russische Erfinder Ashot Gabrelyanov im Gespräch mit Buzzfeed. "Leider fokussiert sich die Berichterstattung nur auf die Funktion zur Make-up-Entfernung." Dass die Intention dieser Funktion sei, Frauen zu schaden, dementierte er.

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