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10.10.2018

Skandal-Star Xavier Naidoo wird neues DSDS-Jurymitglied

Neue Staffel von "Deutschland sucht den Superstar" zu Beginn nächsten Jahres auf RTL.

Prominenter Neuzugang beim RTL-Showlangläufer "Deutschland sucht den Superstar": Sänger Xavier Naidoo (47) wird neben Dieter Bohlen (64) und Pietro Lombardo (26) in der 16. Staffel zu Beginn des nächsten Jahres in der Jury sitzen, teilte der Kölner Privatsender am Mittwoch mit. Einen weiteren Juroren will RTL "zeitnah" bekanntgeben.

Damit wird - abgesehen von Bohlen - die komplette Jury der Show ausgetauscht. Beim letzten Durchgang wirkten noch die Musiker Ella Endlich, Carolin Niemczyk und Mousse T. mit. Die Jury trifft in der Sendung die Vorauswahl, das Publikum bestimmt letztendlich, wer "Superstar 2019" wird, einen Plattenvertrag und eine hohe Gewinnsumme bekommt. Im vergangenen Jahr erhielt Gewinnerin Marie Wegener 500.000 Euro.

Xavier Naidoo, mit den Söhnen Mannheims bekannt geworden, saß bereits als Juror und Coach in der ProSiebenSat.1-Show " The Voice of Germany" und zuletzt auch in der Vox-Show "Sing meinen Song - Das Tauschkonzert". "Nach einer kleinen familiären Auszeit bin ich gestärkt für neue musikalische Herausforderungen", sagte Naidoo laut RTL-Mitteilung. "Die Entdeckung und Förderung musikalischer Talente ist für mich eine Herzensangelegenheit – bitte bringt mich zum Staunen und Schwärmen."

Er freue sich besonders auch auf die Zusammenarbeit mit Bohlen. "Wir wollen schon seit Jahren etwas gemeinsam machen, leider hat es zeitlich bisher nicht geklappt." Momentan arbeitet er an seinem achten Soloalbum.

Umstrittener Sänger

Naidoo war in den vergangenen Jahren mit umstrittenen Äußerungen in die Schlagzeilen gelangt. So sprach er 2014 am Tag der deutschen Einheit in Berlin bei einer Demonstration der sogenannten Reichsbürger, die die staatliche Ordnung in Deutschland ablehnen. Seit der Veröffentlichung ihrer Single "Marionetten" sah sich Xavier Naidoo und seine Band "Söhne Mannheims" verstärkt dem Vorwurf des Rechtspopulismus ausgesetzt. Vor Gericht hatte sich der Sänger erfolgreich gegen Antisemitismus-Vorwürfe verteidigt, nachdem ihn eine Referentin der Amadeu-Antonio-Stiftung des Antisemitismus bezichtigt hatte.