Will Smith erzielt Sieg vor Gericht: Klage wegen sexueller Belästigung abgewiesen
Will Smith
Will Smith sah sich bis vor Kurzem mit einer Klage wegen sexueller Belästigung konfrontiert, die im Jänner vom Violinisten Brian King Joseph eingereicht worden war. Inzwischen wurde sie Berichten zufolge abgewiesen.
Schwere Vorwürfe gegen Will Smith
Die Vorwürfe, die im Rahmen eines Gerichtsverfahrens vor dem Superior Court of California in Los Angeles öffentlich wurden, umfassten neben sexueller Belästigung auch unrechtmäßige Kündigung und Vergeltungsmaßnahmen. Neben Smith war auch dessen Produktionsfirma Treyball Studios Management, Inc. Teil der Klage. Das berichtete das US-Magazin People.
Brian King Joseph, der durch seine Teilnahme an der 13. Staffel von America’s Got Talent im Jahr 2018 Bekanntheit erlangte, behauptete, dass Smith ihn "absichtlich auf eine weitere sexuelle Ausbeutung vorbereitet" habe. Der Vorfall soll sich während Smiths Welt-Tour "Based on a True Story: 2025" in Las Vegas zugetragen haben.
Der Musiker war im November 2024 von Smith eingeladen worden, ihn auf seiner Tournee zu begleiten.
In den Gerichtsunterlagen beschrieb der Joseph, wie er eines Nachts in sein Hotelzimmer zurückgekehrt sei und beunruhigende Gegenstände vorgefunden habe: Ein handgeschriebener Zettel mit den Worten "Brian, ich bin gleich wieder da … nur wir beide" und eine herzförmige Zeichnung, signiert mit "Stone F". Zudem sollen sich im Zimmer ein Bierflaschenöffner, Feuchttücher, ein roter Rucksack, HIV-Medikamente, die auf einen anderen Namen ausgestellt waren, ein Ohrring sowie Krankenhausunterlagen einer fremden Person befunden haben.
Der Geiger erklärte, daraufhin in Angst gelebt zu haben, dass "eine unbekannte Person bald in sein Zimmer zurückkehren würde, um sexuelle Handlungen an ihm vorzunehmen". Der Musiker meldete den Vorfall dem Hotelpersonal, einer lokalen Polizeistelle sowie Smiths Management-Team.
Die Reaktion der Tour-Leitung sei jedoch alles andere als unterstützend gewesen. Laut der Klage soll Joseph anschließend von einem Mitglied des Tour-Managements "beschämt" und schließlich entlassen worden sein. Kurz wurde er von einem anderen Violinisten ersetzt.
Klage abgewiesen
Wie die Boulevardzeitung Daily Mail berichtet, wurde die gegen Smith eingereichte Klage am Dienstag vor einem Gericht in Los Angeles abgewiesen.
Smith und dessen Firma Treyball Studios Management hätte kein "ausreichend schweres oder wiederholtes Fehlverhalten" nachgewiesen werden können, urteilte Richter Michael Shultz in seiner Entscheidung, die der britischen Zeitung vorliegt.
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