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Stars
09/13/2021

Wie es Jennifer Hudson von der Burger-King-Kasse auf die Leinwand schaffte

Die US-Künstlerin begann an der Burger-King-Kassa. Jetzt spielt sie Aretha Franklin und feierte ihren 40. Geburtstag.

von Elisabeth Sereda

Oscars, Grammys, Golden Globes. Unfassbare Höhen und Tiefen prägen ihr Leben. Ihre Mutter, ihr Bruder und ihr Neffe wurden 2008 von ihrem Schwager ermordet. Keine zwei Monate später sang sie bei der Super Bowl die US-Nationalhymne, neben Whitney Houstons Version der beste Auftritt aller Zeiten im Rahmen dieses Football-Klassikers.

Jennifer Hudson ist mit dem Anwalt David Daniel Otungo (41) liiert, sie haben einen 11-jährigen Sohn. Im Herbst kommt sie mit ihrer bisher größten Rolle ins Kino: als Soul-Legende Aretha Franklin ( 2018), ihrem großen Vorbild, in "Respect". Das Interview zum 40er des Superstars.

KURIER: Was bedeutet die Zahl?

Jennifer Hudson: Ich habe die höchsten Gipfel und die tiefsten Täler erlebt. Alles, was ich tue, basiert auf Lebenserfahrungen. So gesehen bin ich ziemlich alt ...

Ihr Co-Star in "Dreamgirls" war Beyoncé, die vor acht Tagen auch 40 wurde. Was halten Sie davon, dass Sie von Billboard und Rolling Stone als die bessere Sängerin bezeichnet wurden?

Ich bin mit ihr aufgewachsen. Ich liebe alle Menschen, die in der Musik Neues schaffen, ich bin ihr Fan. Dass ich sagen kann, ich habe mit Beyoncé gearbeitet, ist irre. Was den Vergleich betrifft: Jede ist eine eigene Künstlerin.

Aretha Franklin wollte nie einen Film über ihr Leben, hat einige sogar verhindert. Aber Sie erhielten ihren Segen. Warum?

Ich habe jahrelang mit ihr darüber gesprochen. Sie hat meine Leidenschaft für diese Rolle erkannt. Für mich war das immer ein Traum. Dass er wahr wurde, ist unglaublich. Ich glaube, sie sah, dass ich die Verantwortung nicht auf die leichte Schulter nahm. Sie ist und bleibt für die ganze Welt eine Ikone, und auch für mich.

Was war denn Ihr erster Job?

Ich stand an der Kassa bei Burger King. Und habe natürlich gesungen. Beim Drive-thru. Da sagte ich ins Mikro: "Sir, ich nehme gern Ihre Bestellung entgegen, aber ich warne Sie, ich werde singen." Was sonst (lacht)? Begonnen hat es in der Kirche. Wie für sehr viele von uns. Vom Moment an, als ich stehen konnte. Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Sonntag. Ein unbezahlbares Training, das dir niemand wegnehmen kann.

Sie bewarben sich bei "American Idol". Hauptjuror Simon Cowell war nicht immer nett zu Ihnen. Wie gehen Sie mit Kritik um?

Er meinte, ich wäre nicht gut genug – das vergesse ich nie. Es klingt verrückt, aber ich habe das nicht ernst genommen. Das Geschenk, das er mir damit machte, war eine dicke Haut. Die braucht man – denn in diesem Business wirst du täglich kritisiert.

Was macht Sie nervöser: Vor Familie & Freunden zu singen oder in einem riesigen Stadion?

Der kleine Rahmen, keine Frage! Gerade die Leute, die dich aufwachsen sahen, von denen du gelernt hast, können ganz besonders kritisch sein. Ich habe ein Konzert gegeben, zu dem die gesamte Familie und mein Highschool-Professor kamen. Ehrlich, da singe ich lieber für den Präsidenten!

Wer ist Ihre größte Inspiration?

Da muss ich vor allem Gott dafür danken, dass er mir den Willen gab, meine Träume zu verfolgen. Viele haben Träume, aber es fehlt ihnen an Leidenschaft und Disziplin. Ich habe beides bekommen. Es ist die Liebe für meine Arbeit, die mich antreibt.

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