Queen Elizabeth II. und Lady Susan Hussey

Queen Elizabeth II. und Lady Susan Hussey

© Getty Images / Max Mumby/Indigo / Kontributor

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Was wurde nach dem Tod der Queen aus ihren engsten Vertrauten?

Queen Elizabeth II. starb am 8. September 2022 auf Schloss Balmoral. Ihre Hofdame Susan Hussey (im Bild) verursachte einen Rassismus-Skandal.

09/24/2023, 03:00 AM

Queen Elizabeth II. starb am 8. September 2022 nach sieben Jahrzehnten auf dem Thron w√§hrend ihres Sommeraufenthalts auf Schloss Balmoral in Schottland im Alter von 96 Jahren. Mit ihrem Tod wurde ihr √§ltester Sohn Charles automatisch zum K√∂nig. Der neue Monarch hatte stets betont, f√ľr ein schlankeres K√∂nigshaus einzustehen - doch was wurde aus den engsten Vertrauten der Queen? Ein √úberblick:

  • Lady Susan Hussey

Hussey, eine fr√ľhere Hofdame von Queen Elizabeth II. verursachte Ende 2022 in eine Rassismus-Skandal. Die Schwarze Aktivistin Ngozi Fulani, die sich mit ihrer Organisation Sistah Space gegen Gewalt gegen Frauen einsetzt, hatte nach einem Empfang der britschen K√∂nigsgemahlin Camilla nach einem Gespr√§ch mit der Ex-Hofdame "eine Form von Missbrauch" beklagt. Das kurze Gespr√§ch mit Lady Susan Hussey, der Taufpatin von Thronfolger Prinz William, habe sich wie ein Verh√∂r angef√ľhlt, sagte Fulani danach der BBC.

‚짠Lesen Sie hier mehr: W√§re heute 97 geworden: Palast ver√∂ffentlicht neues Foto von Queen Elizabeth II.

Lady Hussey habe sie mehrfach gefragt, wo sie "wirklich" herkomme, und sich nicht mit der Antwort zufriedengegeben, dass sie in Großbritannien geboren und britisch sei, hatte Fulani berichtet. Die 84-jährige Hussey legte ihr Amt danach nieder. Das Königshaus sowie Prinz William verurteilten das Verhalten der Hofdame.

Hussey entschuldigte sich schließlich persönlich. Das Treffen sei von "Wärme und Verständnis" geprägt gewesen und Fulani habe die Entschuldigung angenommen, teilte der Palast mit.

  • Angela Kelly

Die Schneiderin der Queen, Angela Kelly, galt als eine ihrer engsten Vertrauten. 2019 hat sie ein Buch √ľber ihre Beziehung zu Elizabeth II. ver√∂ffentlicht, "The Other Side of the Coin: The Queen, the Dresser and the Wardrobe" (Die andere Seite der Medaille: die K√∂nigin, die Ankleidedame und die Garderobe). Dass die Queen die Ver√∂ffentlichung √ľberhaupt erlaubte, war ein echter Vertrauensbeweis, denn Bedienstete der k√∂niglichen Familie m√ľssen normalerweise eine Klausel unterschreiben, Hofinterna geheim zu halten. "Wir sind zwei typische Frauen. Wir diskutieren Kleidung, Make-up, Schmuck", vertraute die Chefstylistin und pers√∂nliche Assistentin der Queen dem Telegraph 2007 in einem ihrer seltenen Interviews an. "Wir sagen: 'W√ľrde dieses Schmuckst√ľck mit diesem Outfit gut aussehen?'"

Fast drei Jahrzehnte und soziale Welten trennten die beiden modebegeisterten Frauen. Kellys Vater arbeitete als Kranf√ľhrer bei den Docks von Liverpool, ihre Mutter war Krankenschwester. Als die geschiedene Mutter Angela Kelly die Einladung zum Vorstellungsgespr√§ch im Palast bekam, verkaufte sie ihre Waschmaschine, um sich ein angemessenes Outfit leisten zu k√∂nnen. Und dennoch sind sie so etwas wie Freundinnen geworden ‚Äď in Ma√üen, versteht sich: "Ich kenne meinen Platz. Ich w√ľrde nie mit der K√∂nigin √ľber Staatsangelegenheiten sprechen", sagte Kelly im Telegraph. "Ich komme aus bescheidenen Verh√§ltnissen und denke, dass ich bescheiden geblieben bin."

Laut der britischen Zeitung Mirror habe Elizabeth gar einmal gesagt: "Wir könnten Schwestern sein." Inzwischen soll sie ihr damaliges Zuhause in Windsor geräumt haben. König Charles soll zudem sichergestellt haben, dass Kelly - die sich auch als Autorin betätige - keine weiteren Palastgeheimnisse ausplaudere.

  • Paul Whybrew

Page Paul Whybrew erhielt - wie Schneiderin Kelly - nach dem Queen-Tod den Ehrentitel "Commander of the Royal Victorian Order". Inzwischen soll er sich laut Mirror aus dem k√∂niglichen Haushalt zur√ľckgezogen haben. Es wurde jedoch berichtet, dass ihm die  Aufgabe √ľbertragen wurde, die privaten Briefe und Tageb√ľcher der Queen zu sichten und zu archivieren. "F√ľr diese Aufgabe brauchte K√∂nig Charles jemanden, dem er vertrauen konnte, jemanden, von dem er sicher sein konnte, dass er niemals ein Wort von dem, wa ser erfuhr, preisgibt", sagte eine Quelle der Mail on Sunday. "Es gibt niemanden sonst, dem der K√∂nig eine so gro√üe Aufgabe anvertraut h√§tte. Dies ist die ultimative Belohnung f√ľr seine Loyalit√§t.2

Paul Whybrew
  • Edward Young

Ein weiterer Mitarbeiter, der f√ľr die verstorbene K√∂nigin eine wichtige Rolle spielte, war ihr Privatsekret√§r Sir Edward Young. Nach ihrem Tod behielt er seine Rolle als Berater von K√∂nig Charles, trat jedoch nach der Kr√∂nung zur√ľck. K√ľrzlich zum St√§ndigen Lord in Waiting von Charles ernannt.

Edward Young
  • Mark Flanagan

Mark Flanagan war der K√ľchenchef der Queen. Nach ihrem Tod behielt er seine Position. Der Koch entwickelte laut Mirror auch die "Coronation Quiche" mit Spinat, Bohnen und Estragon. Das Rezept wurde eigens f√ľr die Feste rund um Charles' Kr√∂nung kreiert und rechtzeitig vom Palast ver√∂ffentlicht.

 

Mark Flanagan (Mitte)

Flanagan war auch auf der Hochzeit von Prinz Harry und Herzogin Meghan f√ľr das Essen zust√§ndig. "Wir haben nur die Vorschl√§ge gemacht und das Paar hat alles probiert. Sie waren in jedes Detail involviert", sagte Flanagan damals. Viele Produkte stammten von den k√∂niglichen L√§ndereien. S√ľ√üe und pikante Kanapees mussten f√ľr die Feier so gestaltet sein, dass sie mit zwei Bissen verspeist werden k√∂nnen.

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