Tori Spelling: Offene Worte über Schönheitsoperationen

In ihrem Podcast wehrt sich die Schauspielerin gegen Online-Hasskommentare. Sie klärte auch auf, dass sie mit einer genetischen Besonderheit lebe.
Tori Spelling bei den iHeartRadio Music Awards 2024.

Tori Spelling, bekannt aus der Kultserie "Beverly Hills, 90210", hat sich offen zu den anhaltenden Spekulationen über ihre vermeintliche Schönheitsoperationen geäußert. 

Die 52-jährige Schauspielerin sprach in ihrem Podcast "misSPELLING" mit Dr. Terry Dubrow, bekannt aus der amerikanischen TV-Show "Botched", über die Auswirkungen der ständigen Online-Kommentare zu ihrem Aussehen. Dabei machte sie deutlich, dass die Kritik alles andere als spurlos an ihr vorbeigeht.

Spelling: "Es ist entsetzlich"

"Es ist entsetzlich", erklärte Spelling in der Podcast-Folge, die am 9. März veröffentlicht wurde. "Die Bemerkungen, die ich online sehe, verletzen meine Gefühle – auch wenn ich versuche, sie zu ignorieren." Der Serienstar, der Mutter von fünf Kindern ist, fügte hinzu: "Ich gehe bewusst den anderen Weg, weil... jedes Foto, das ich poste, mit Kommentaren wie 'Hör auf mit dem Filler' versehen wird." Es ist nicht klar, ob Spelling damit meint, zukünftig auf Filler verzichten zu wollen.

Trotz der ständigen Gerüchte und Kritik scheint Spelling jedoch mit sich selbst ins Reine gekommen zu sein – auch wenn das gedauert hat. "Ich habe hart daran gearbeitet, das zu akzeptieren, was ich im Spiegel sehe." Dennoch räumte sie ein, dass sie manchmal mit dem Gedanken spielt, sich tatsächlich operieren zu lassen, um die Kritiker zu befriedigen. "Manchmal denke ich mir: 'Scheiß drauf', und überlege, mein ganzes Gesicht machen zu lassen. Sie sagen ja sowieso, dass ich es schon gemacht habe."

Ein Blick zurück: Erfahrungen mit Brustoperationen

Spelling sprach in einer früheren Episode ihres Podcasts über ihre erste Brustoperation, die sie mit 19 Jahren durchführen ließ. Dabei beschrieb sie die Umstände als alles andere als glamourös. 

"Ich hatte damals einen Freund, dessen Freund eine Freundin hatte, und sie sagte: 'Oh, du musst unbedingt zu diesem Ort gehen'", erinnerte sie sich laut Us Weekly. "Ich ging zu diesem Arzt, und es war in einem Einkaufszentrum. Ich kann mir das nicht ausdenken. Es war einfach ein ambulantes OP-Zentrum in einem Einkaufszentrum. Ich war 19 und dachte mir: 'Äh, das ist nicht Beverly Hills.' Ich war verwirrt."

Mit den Ergebnissen war sie jedoch nicht zufrieden, weshalb sie sich später erneut operieren ließ, um die Größe ihrer Brüste zu reduzieren. 'Mein Ziel war es, sie kleiner zu machen", erklärte Spelling. "Wenn ich jetzt auf die 90er Jahre zurückblicke, mochte ich meine Brüste und wünschte, ich hätte sie einfach behalten."

Kampf gegen Vorurteile: Eine genetische Besonderheit

Auch auf die Kritik an ihrer Brustform ging die Schauspielerin in einer Podcast-Folge im vergangenen Jahr ein und klärte über eine genetische Besonderheit auf, die viele Kommentatoren verächtlich als "klaffendes Loch in ihrer Brust" beschrieben. 

Spelling erklärte, dass es sich dabei um eine Trichterbrust handelt, die häufigste angeborene Brustwanddeformität, bei der das Brustbein und die Rippenknorpel trichterförmig nach innen gebogen sind. "Es ist ein Knochenproblem, und es ist genetisch. Einige meiner Kinder haben es ebenfalls", so die Schauspielerin. "Es liegt in meiner Familie. Die Knochenplatte ist dabei höher angelegt, und es gibt keine Möglichkeit, diese Lücke jemals zu füllen. Es ist einfach etwas, womit ich geboren wurde."

Spelling reagierte auf die harsche Kritik mit deutlichen Worten: "Aber ich hasse es, wenn sie sagen: 'Oh Gott, deine Brüste sind ruiniert. Schau dir das an.' Ich denke mir dann: 'Nein, das sind meine Knochen. Sie sind nicht ruiniert. Sie sind ein Teil von mir.'"

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