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Tommy Lee: Schockierende Beichte über Tiefpunkt seiner Drogensucht

Schlagzeuger Tommy Lee kämpft seit Jahrzehnten gegen seine Suchtprobleme an. Zu Rückfällen kommt es immer wieder.
Tommy Lee trägt einen Hut und ein schwarzes Hemd vor einer MTV-Hintergrundwand.

Sex, Drogen und Rock ’n’ Roll: Mötley-Crüe-Drummer Tommy Lee lebte jahrzehntelang auf der Überholspur. Wegen seines exzessiven Alkohol- und Drogenkonsums hat sich der Ex-Mann von Pamela Anderson in der Vergangenheit immer wieder in Entzugskliniken begeben. Wie schlimm er zuweilen abstürzte, wurde unter anderem ersichtlich, als der Musiker 2020 gegenüber Yahoo erzählte, nach einem Alkohol-Rückfall sieben Liter Wodka am Tag getrunken zu haben.

Jetzt blickte der Schlagzeuger in Dax Shepards Podcast „Armchair Expert“ auf den Tiefpunkt seiner Drogensucht auf dem Höhepunkt des Banderfolgs zurück - und gab dabei abermals schockierende Einblicke in seine langjährigen Suchtprobleme.

Tommy Lee über Sucht-Tiefpunkt am Zenit seiner Karriere

„Es gab einen Moment, da war ich mit meinem Bassisten zusammen, und wir hatten uns eine riesige Menge Heroin reingezogen, und dann war es alle“, erinnerte er sich an einen seiner verheerenden Exzesse. „Es war wahrscheinlich 3 oder 4 Uhr morgens, und wir dachten nur: ‚Scheiße, was machen wir jetzt?‘“ 

Daraufhin erzählte Lee, wie er und sein Bandkollege Nikki Sixx den Deckel einer Flasche mit Whiskey füllten. In der Hoffnung, den Rausch von Heroin nachzuahmen, „haben wir Jack Daniels gespritzt“, erzählte Lee. „In dem Moment dachte ich: ‚Okay, wir könnten das auch einfach trinken, aber wir spritzen es. Das ist total daneben, und jemand wird sterben.‘“

Ein anderes Mal hätten er und seine Bandkollegen „handvollweise“ Schlaftabletten geschluckt und seien dann feiern gegangen. Jahrelang hätten er und seine Bandkollegen auf diese Weise ihr Leben aufs Spiel gesetzt. „1989 beschlossen wir alle, dass wir in die Entzugsklinik mussten, sonst würde jemand sterben. Wir waren wie Zombies, und keiner wachte auf. Wir wussten, dass bald jemand sterben würde“, erinnerte er sich.

Das ganze Interview sehen Sie hier:

Lebenslanger Kampf gegen die Sucht

Doch der Therapieerfolg war nicht von Dauer. Trotz Entzugs und ihres Versuchs, clean zu bleiben, feierte die Band das letzte Konzert ihrer „Mr. Feelgood“-Tour 1990 in einem Stripclub, wo die Band-Mitglieder erneut zum Alkohol griffen. Auch in den Jahren darauf blieb Lees Kampf gegen die Sucht ein Teil seines Lebens.

„Ich glaube, drei Jahre sind das Längste, was ich nüchtern war“, verriet der Musiker gegenüber Shepard. „Ich bin dann so euphorisch, dass ich denke: ‚Oh mein Gott, Alter, ich bin seit einem Jahr nüchtern!‘ und das feiere ich. Das ist das verdammte Problem.“

2025 hatte Lee gegenüber dem Magazin Playboy erzählt: „Es ist irre, dass ich und die Jungs das tatsächlich überlebt haben.“ Die Exzesse führt er auf den Bekanntheitsgrad zurück, den der Erfolg von Mötley Crüe den Rockern bescherte. Niemand habe ihnen beigebracht, wie sie „all die Frauen, die Drogen, die Luxushotels und das viele Reisen“ handhaben sollten.  „Wir waren dämliche kleine Kinder“, sagte der Schlagzeuger dem Playboy.

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