Starke Schmerzen: Tom Kaulitz spricht über seine Krankheit
Heidi Klum und Tom Kaulitz
Tom Kaulitz mag in Los Angeles an der Seite von "GNTM"-Chefin Heidi Klum zwar auf der Sonnenseite des Lebens stehen, doch der "Tokio Hotel"-Star kennt auch schmerzvolle Momente. Bereits 2022 erzählte er im Podcast "Kaulitz Hills – Senf aus Hollywood", den er zusammen mit Zwillingsbruder Bill betreibt, dass er unter heftigen Kopfschmerzen leide.
Tom Kaulitz Leben mit Kopfweh-Episoden
"Ich habe schlimme Cluster-Kopfschmerzperioden", verriet er damals. Unter den Anfällen leide er seit vielen Jahren. Dabei spiele es keine Rolle, wo er sich in dem Moment aufhält oder welches Wetter herrscht.
Cluster-Kopfschmerzen treten teilweise mehrfach am Tag auf. Sie können stundenlang anhalten. Auch Bill Kaulitz äußerte damals sich zur Erkrankung seines Bruders. "Wenn du das kriegst, sehe ich dir das sofort am Gesicht an. Das sieht aus, als wenn du einen Schlaganfall hast", so der Musik-Star (mehr dazu).
In einer neuen Folge des gemeinsamen Podcasts gab Heidis Mann nun ein Update zu seinem gesundheitlichen Zustand. Der Musiker sei zuletzt längere Zeit großteils beschwerdefrei gewesen. Inzwischen machen ihm die Kopfschmerzen aber das Leben schwer.
"Ich würde mir am liebsten den Kopf abhacken"
"Leider bin ich in meiner Clusterkopfschmerz-Periode angekommen. Ich hatte jetzt über ein Jahr Pause und es ist zurück in voller Breitseite", erzählte der 36-Jährige. "Ich hatte gestern eine Attacke. Ich habe wirklich für eineinhalb Stunden gedacht, ich würde mir am liebsten den Kopf abhacken", so Kaulitz, der die Schmerzen während einer Episode auf einer Skala bis zehn mit einer zehn beschreibt.
Derartige Kopfweh-Attacken würden bei ihm oft über eine Stunde anhalten. In dieser Zeit würde er aussehen "wie vom Teufel besessen" und sei nicht in der Lage, seinen Alltagstätigkeiten nachzugehen.
In der Vergangenheit ließ sich Heidi Klums Ehemann wegen den Schmerzen, die aufgrund ihrer Heftigkeit früher auch als "Selbstmord"-Kopfschmerzen bezeichnet wurden, sogar Spritzen verabreichen, weil herkömmliche Schmerzmittel keine Abhilfe schaffen. Neben Spritzen in den Oberschenkel, bekam er sogar Spritzen in den Kopf. Toms Arzt rät ihm zudem, mehr Kaffee zu trinken, wovon der Gitarrist allerdings nicht überzeugt ist.
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