Stars
10.09.2013

Sophie Stockinger: Neuer Stern am Horizont

Die 15-Jährige erobert die „Burg“ und die große Kinoleinwand.

Es hilft zwar, wenn Mama eine Kindertheater-Gruppe gegründet hat – aber das Talent muss man schon selber mitbringen. Sophie Stockingers engagierte Mutter, Kathi, rief vor fünf Jahren das Ensemble „Gutgebrüllt“ im Wiener Hörbiger-Haus ins Leben, um ihrer Tochter eine „Spielwiese zum Lernen“ zu bieten.

„Ich habe meiner Mutter sehr viel zu verdanken. Nachdem sie mich in der Volksschule auf der Bühne gesehen hatte und mir die Schauspielerei so viel Spaß machte, wollte sie mich unterstützen“, so die 15-Jährige Schülerin der 6. Klasse des Wiener Gymnasiums Wasagasse.

Seit der Gründung des Ensembles im Theater zum Himmel stand die Jungschauspielerin bislang jeden Sommer auf der Bühne. Mit „Romeo und Julia“ durfte das neugegründete „Junge Ensemble Hörbiger“ heuer einen besonders großen Erfolg feiern:

„Es hat so gut gefallen, dass wir gefragt wurden, ob wir das Stück auch im Stadttheater Walfischgasse spielen könnten.“ Eine besondere Ehre, zumal dort noch nie Jugendliche auf der Bühne standen. Sophie freut sich auf das Wiedersehen mit ihren lieb gewonnen Kollegen am 22. und am 23. September.

Doch davor glänzt die Tochter eines Vertriebsleiters nochmals bei einer Premiere – diesmal auf der großen Kinoleinwand: Just am Freitag, dem 13. September, wird Sophie neben Nina Proll(39) im Mutter-Tochter-Drama „Talea“ im Wiener Gartenbaukino ihren großen Auftritt haben . „Den Film haben wir im Sommer 2012 gedreht. Ich habe die ersten zwei Schulwochen versäumt, aber das war nicht schlimm. Meine Lehrer sind sehr tolerant.“ Im Direktor ihrer Schule hat sie einen großen Fan: „Er kommt heute sogar zur Premiere ins Vestibül.“

Das Highlight des heurigen Sommers war allerdings, mit Ursula Strauss (39) vor der Kamera zu stehen: „Ich habe die Serie ‚Schnell ermittelt‘ oft gesehen, aber ich hätte nie geträumt, dass ich da einmal mitspielen dürfte.“