Daniel Craig

Daniel Craig

© APA/dpa/Britta Pedersen / Britta Pedersen

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01/31/2020

So lief der Abschied von James Bond für Daniel Craig

Der 007-Geheimagent im Interview über sein letztes Abenteuer und die Zeit danach.

von Elisabeth Sereda

Den neuesten Bond – seinen letzten – hat der britische Schauspieler Daniel Craig knapp vor Weihnachten fertig gedreht. Und das könnte auch das letzte Abenteuer des Agenten im Geheimdienst Ihrer Majestät sein, das auf der großen Leinwand im Kino zu sehen ist. Denn die Streamingdienste Netflix und Apple sollen an einer Übernahme von MGM (die Gesellschaft, die Bond produziert), interessiert sein. Der 51-Jährige lebt in New York und ist mit Rachel Weisz verheiratet, mit der er eine Tochter hat. Doch über sein Privatleben hat er sich seit jeher ausgeschwiegen.

KURIER: In welchem Ihrer Actionfilme haben Sie sich am meisten verletzt?

Daniel Craig: Oh, das sind eindeutig die Bond-Filme (insgesamt fünf seit „Casino Royale“, 2006). Es gibt keinen einzigen, der nicht zu Verletzungen geführt hat. Das war irgendwie unvermeidlich.

Was machen Sie nach einem langen Dreh?Auf Urlaub gehen. Am Strand liegen. Wir waren mit dem letzten Bond an einem Samstag fertig und am Montag lag ich am Meer und tat drei Wochen lang gar nichts.

War es schwierig, sich von James Bond zu verabschieden?

Es war bittersüß. Ich bin unglaublich glücklich mit dem Film. Bei der Abschiedsparty schaute ich in die Menge und mir wurde klar, dass da Leute im Raum waren, mit denen ich seit 30 Jahren immer wieder arbeitete. Und das tröstete mich auch, denn ich werde sie bei anderen Filmen wiedertreffen.

Ist es jetzt wirklich Ihr letzter Bond?

Ja. Jetzt ist jemand anderer dran.

In Ihrem aktuellsten Film „Knives Out“ spielen Sie mit einer großartigen Newcomerin, der kubanischen Schauspielerin Ana de Armas, die demnächst auch im neuen Bond-Film „Keine Zeit zu sterben“ als Ihr Bondgirl zu sehen sein wird. Haben Sie sie selbst für die Rolle vorgeschlagen?

Nicht für „Knives Out“, sondern umgekehrt. Ich war hin und weg, wie gut sie ist in unserem Film, und die Bond-Produzenten waren noch auf der Suche nach einem weiteren Bondgirl. Ich habe ihnen gesagt, sie sollen sich mal Ana ansehen. Denn wir haben darin ja auch Szenen in Cuba, sie war also perfekt dafür.

77th Golden Globe Awards - Show - Beverly Hills, California, U.S.

In „Knives Out“ spielen Sie einen Detektiv. Lesen Sie privat Krimis?

Ich bin ja aus England, also habe ich ziemlich viele Agatha-Christie-Romane verschlungen.

Ihnen steht jetzt die Filmwelt offen. Wonach suchen Sie sich neue Projekte aus?

Vor zehn Jahren hätte ich gesagt, das Wichtigste ist das Drehbuch – und das stimmt immer noch. Aber auch das beste Drehbuch bedeutet mir nichts, wenn ich nicht mit den besten Leuten arbeiten kann. Und mit den besten meine ich die nettesten.

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