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09.08.2017

Scheidung bei Milliardär Abramowitsch: Sein Luxus-Leben

Roman Abramowitsch und seine große Liebe Daria Schukowa lassen sich nach zehn Jahren scheiden. Mehr über den märchenhaften Aufstieg des Oligarchen.

Scheidung bei Milliardär Abramowitsch: Sein Luxus-Leben

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"Nach zehn Jahren des gemeinsamen Lebens haben wir die schwierige Entscheidung getroffen, uns zu trennen. Aber wir bleiben enge Freunde, Eltern von zwei wundervollen Kindern und Partner von Projekten, die wir gemeinsam gestartet und entwickelt haben." So lautet das Statement von dem Oligarchen Roman Abramowitsch und Daria Schukowa zu ihrer Trennung. 

Für Daria ließ sich der Milliardär angeblich einst von seiner zweiten Frau Irina scheiden. 2006 erhielt die betrogene Ehefrau 300 Millionen Dollar. News of the World meinte schon damals zu wissen, dass er eine seeehr innige Beziehung mit ...

... der damals 23-Jährigen Dasha - wie sie von Freunden genannt wird - Schukowa hat.

Und tatsächlich: Unmittelbar nach der Trennung von Irina zeigte der 50-jährige Abramowitsch seine neue, junge Freundin. Sie ist Russin, ging in den USA und England zur Schule und wurde dank Milliardärs-Papa Alexander Zhukov in Russlands Geld-Elite geboren.  

Schukova gilt als extrem gute Partie - nicht nur weil sie millionenschwer ist. Daria ist auch schön - sie modelte während ihres Studiums - kunstsinnig, hat Stil und ist bekannt für ihre bodenständige Art und ihren Intellekt. 

Vor Abramowitsch war sie mit Tennis-Star Marat Safin liiert. Für Daria soll Abramowitsch zwei weltbekannte Gemälde ersteigert und vehement um ihre Gunst gebuhlt haben. 

Der Oligarch beschenkte seine nunmehrige Ex mit  Lucian Freuds "Benefits Supervisor Sleeping" (Bild), das er bei Christie`s um 22,36 Millionen gekauft hat -  ebenso wie Francis Bacons "Triptych" für 57,2 Millionen Euro. Ihre Galerie "Garage" wollen sie weiter gemeinsam führen.

Die beiden galten als Traumpaar der Upper Class in England, zwei Kinder haben sie gemeinsam - für Lea und Aaron soll die Trennung ein Alptraum gewesen sein.

Neun Milliarden Euro ist der Oligarch heute schwer, dem sein Reichtum nicht anzusehen ist. Mit Converse und einer Sport-Uhr um 100 Euro sitzt der Fußball-Verrückte gerne im Stadion seines eigenen Clubs - Chelsea. Dabei gilt er als einer der reichsten Männer der Welt. So eine Zukunft hätte man dem russischen Waisenkind aus Saratow an der Wolga sicher nicht prophezeit.

Schließlich ist er in ärmlichen Verhältnissen ohne große Karriere-Chancen aufgewachsen. Er verliert seine Mutter als er 18 Monate alt ist. Sie stirbt an einer Abtreibung. Sein Vater verunglückt als er vier Jahre alt ist. Der Onkel nimmt sich seiner an. Doch auch seine Jugend soll keine schöne gewesen und von traumatischen Erlebnissen geprägt worden sein.

Nach der Schule zieht er nach Moskau zu seinem zweiten Onkel. Abramowitsch soll an der Ukhta Universität mit dem Wirtschaftsstudium begonnen und sich im Anschluss am Moskauer Gubkin-Öl-und-Gas-Institut für Ingenieurwissenschaft eingeschriebenen haben. Beide Unis bestreiten jedoch, dass Abramowitsch inskribiert war.

1987 heiratet er eine gewisse Olga. Die Ehe hält lediglich drei Jahre. Er lernt Irina (Bild) kennen, eine Stewardess. 1991 heiratet er erneut. Die beiden haben fünf gemeinsame Kinder.

Der damals 21-Jährige ist mutig und kauft sich nach der Öffnung von Russlands Wirtschaft zu Kleinstpreisen in ein privatisiertes Unternehmen ein. Gumminieten und Fußbälle werden hergestellt. Das Geschäft läuft gut. Nach kurzer Zeit verkauft er die Firma und macht damit sein erstes Vermögen.

1993 steigt er ins Ölgeschäft ein. Sein Startkapital sollen 5.000 Tonnen Heizöl gewesen sein, die er sich angeblich durch gefälschte Papiere zu Eigen machte. Entscheidend für Abramowitschs Karriere war die Begegnung mit Boris Beresowski. Mit dem Oligarchen baut er ein Imperium auf. 80 Prozent halten sie an Sibneft, dem fünftgrößten Ölkonzern Russlands. 

Mit dem Staatsoberhaupt Boris Jelzin sind Beresowski und Abramowitsch eng befreundet. Die Machtübernahme von Putin im Jahr 2000 spaltet das Dream-Team jedoch. 

Beresowski fällt bei Putin in Ungnade, weil er sich in politischen Fragen zu sehr einmischt. Abramowitsch hingegen unterstützt die Linie des neuen Ministerpräsidenten - er hat angeblich sogar Mitspracherecht bei allen Ministern, die von Putin angelobt werden. Beresowski wird seit 2001 in Russland wegen Korruption und Geldwäsche gesucht und lebt im Exil in Großbritannien.

Abramowitsch dagegen macht politische Karriere und gibt den großen Wohltäter. 2000 wurde er zum Gouverneur der Region Tschukotka gewählt. Detail am Rande: Der Gouverneursposten ist mit strafrechtlicher Immunität verbunden. 

Mit seinem Privatvermögen errichtet er Krankenhäuser, Schulen, Hotels und Kindergärten in der verarmten Gegend. Mehrere hundert Millionen Euro lässt er sich die sozialen Taten kosten, die Sympathien Russlands gibt`s inklusive.

Als er 2005 die Anteile von Sibneft an den halbstaatlichen Gaskonzern Gazprom verkauft, avanciert er zu einem der reichsten Männer der Welt. 

Schon 2003 kauft der fußballbegeisterte und in England lebende Abramowitsch den maroden, englischen Fußball-Verein Chelsea um 210 Millionen Euro - und die weltbesten Spieler gleich dazu.

2012 gibt es dann endlich die Belohnung für die in den Verein gebutterte Milliarde. Chelsea gewinnt das Champions League Finale gegen Bayern München.

Yachten im Überfluss: Nicht nur ein Fußball-Club gehört ihm: Abramowitsch kauft Yachten wie andere Fahrräder. Gleich mehrere der weltgrößten Luxusschiffe liegen in seinem Hafen. Seit 2006 besitzt er mit der "Eclipse" die größte Yacht der Welt.

Seine Mega-Yacht "Pelorus" kostete 254 Millionen Euro. Auf die lädt der als schüchtern und zurückhaltend bekannte Multi-Milliardär dann illustre Gäste wie ...

...  Madonna, Bono, George Lucas, Demi Moore und viele andere ein. Eine Silvestersause auf St. Barths ließ er sich einige Millionen kosten. Die Einladungen des Russen gelten als heiß begehrt, auch bei Promis. Auch zwei U-Boote besitzt der kauffreudige Russe. Die hat er für "läppische" 16,9 und 3,9 Millionen Euro erstanden.

Villen auf der Welt verstreut: In seine unzähligen Villen, wie jene in Südfrankreich, quartiert sich auch schon mal Ex-Präsident Dmitri Medwedew für einige Tage ein.