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Ex-Assistentin: Andrew und Epstein trafen sich auch im Buckingham Palast

Sarah Kellen, Epsteins ehemalige Assistentin, verriet neue Details über die Verbindung des Sexualstraftäters und des Ex-Prinzen.
Ex-Prinz Andrew blickt über seine Schulter vor einem Gebäude mit Steinmauer.

Die Verbindungen zwischen dem britischen Königshaus und dem umstrittenen Geschäftsmann Jeffrey Epstein stehen erneut im Fokus der Öffentlichkeit. Jüngste Aussagen von Sarah Kellen, einer ehemaligen Assistentin Epsteins, werfen ein neues Licht auf die Beziehung zwischen dem verstorbenen Sexualstraftäter und Ex-Prinz Andrew

Wie aus kürzlich veröffentlichten Protokollen des US-amerikanischen "House Oversight Committee" hervorgeht, soll Kellen wiederholt an Treffen im Buckingham Palace und auf Schloss Windsor teilgenommen haben. Die Treffen zwischen Andrew und Epstein dürften also nicht nur in den USA stattgefunden haben.

Treffen in königlichen Residenzen

Laut einem Bericht der britischen Daily Mail schilderte die heute 46-jährige Kellen vor dem US-Ausschuss ihre Anwesenheit in den privaten Räumlichkeiten des Buckingham Palace. Sie behauptet, dass sie gemeinsam mit Epstein bei einem Abendessen in den Gemächern von Ex-Prinz Andrew teilgenommen habe. Außerdem war sie Gast der Feier zum 18. Geburtstag von Prinzessin Beatrice im Schloss Windsor. Die Party fand 2006 statt – wenige Tage danach wurde Epstein in Florida verhaftet.

Kellen erklärte vor dem Ausschuss wörtlich: "Prinz Andrew war im New Yorker Haus. Wir gingen auch zu Andrews privatem Apartment im Buckingham Palace zum Abendessen. Und wir waren auf Prinzessin Beatrices Party auf Schloss Windsor." 

Trotz ihrer Nähe zu Andrew betonte sie ausdrücklich, nie ein unangemessenes Verhalten des Prinzen beobachtet zu haben. Diese Aussage könnte für Andrew, der in den vergangenen Jahren durch seine Verbindung zu Epstein stark unter Druck geraten ist, von Bedeutung sein.

Ein düsteres Bild des Epstein-Umfelds

Die Aussagen von Kellen gehen jedoch über die Treffen mit dem britischen Adel hinaus. Sie schilderte ihre Zeit bei Epstein als eine Phase der systematischen Ausbeutung und bezeichnete sich selbst als Opfer. Besonders schwere Vorwürfe erhob sie gegen Ghislaine Maxwell. Diese wird von Kellen als manipulative Persönlichkeit beschrieben, die eine Schlüsselrolle in Epsteins Verhalten gespielt habe.

Kellen selbst distanzierte sich von der Darstellung als Mittäterin und erklärte, sie habe sich eher wie eine "Leibeigene" gefühlt, gefangen in einem Umfeld aus Manipulation und Kontrolle – und Aggression, die Epstein immer wieder an den Tag legte.

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